Katharina Vogt
Redaktion GastroRocket
Die 10 besten Kassensysteme für die Gastronomie im Vergleich: Funktionen, Preise & Anbieter
Ein modernes Kassensystem ist heute mehr als nur eine Registrierkasse: Es verwaltet Bestellungen, integriert Lieferdienste, sorgt für TSE-Konformität nach KassenSichV und liefert betriebswirtschaftliche Auswertungen in Echtzeit. Wer in Deutschland ein Restaurant, Café oder einen Food Truck betreibt, steht vor einer großen Auswahl an Anbietern mit teils sehr unterschiedlichen Stärken, Preisen und Vertragsmodellen. Dieser Vergleich zeigt zehn der wichtigsten Kassenanbieter für die Gastronomie, ordnet sie nach Eignung ein und liefert konkrete Preisrahmen.
Wir bei GastroRocket haben über 800 Anbieter im Verzeichnis und greifen auf mehr als 5.000 Bewertungen zurück. Die folgende Übersicht hilft Inhabern, Gründern, Food-Truck-Betreibern und Multi-Standort-Managern, schnell das passende System zu finden. Wir vergleichen Monatskosten, Hardware-Bundles, Offline-Fähigkeit, Schnittstellen sowie Support und beleuchten ehrlich Vor- und Nachteile.
Kurzüberblick: Die besten Kassensysteme für Gastronomiebetriebe auf einen Blick
- Orderbird, ideal für kleine bis mittlere Restaurants und Bars mit iPad-Setup.
- Lightspeed, ideal für Full-Service-Restaurants mit komplexem Menü und Filialbetrieb.
- Ready2Order, ideal für Cafés, Imbisse und Start-ups mit Fokus auf einfache Bedienung.
- Gastronovi, ideal für anspruchsvolle Gastrobetriebe mit Online-Reservierung und Lieferung.
- SumUp POS, ideal für sehr kleine Betriebe und Einsteiger mit Schwerpunkt Kartenzahlung.
- Tillhub, ideal für hybride Konzepte mit Retail- und Gastro-Anteil.
- Vectron, ideal für etablierte Restaurants und Hotels mit hoher Transaktionsdichte.
- Zettle by PayPal, ideal für mobile Verkaufsstellen, Food Trucks und Pop-ups.
- helloCash, ideal für preissensible Kleinstbetriebe und Gründer mit Online-Kasse.
- Amadeus360, ideal für mittelständische Restaurants mit deutschem Komplettservice.
So haben wir die Kassensysteme verglichen
Die Auswahl der zehn Anbieter basiert auf Marktrelevanz in der DACH-Region, Verbreitung in der Gastronomie sowie Nutzerbewertungen aus dem GastroRocket-Verzeichnis. Wir haben Systeme berücksichtigt, die regelmäßig in Vergleichen erscheinen, eine deutsche TSE-Lösung anbieten und einen klar definierten Gastro-Funktionsumfang haben.
Beim Funktionsvergleich standen folgende Kriterien im Mittelpunkt: Bedienbarkeit auf Tablets und stationären Terminals, Tisch- und Splitfunktionen, Mitarbeiterverwaltung, Lagerverwaltung, Schnittstellen zu Buchhaltung (DATEV, Lexware), Lieferdiensten (Lieferando, Uber Eats, Wolt) und Reservierungstools sowie die Möglichkeit zur Mehrstandortauswertung.
Der Preisvergleich umfasst die monatlichen Lizenzkosten pro Kasse, die Einrichtungsgebühr und übliche Hardware-Kosten. Da Anbieter mit individuellen Angeboten arbeiten, geben wir Preisrahmen an, die auf öffentlich kommunizierten Tarifen und typischen Angebotsstrukturen basieren. Stand der Recherche ist das aktuelle Jahr; Konditionen können sich kurzfristig ändern.
Zusätzlich bewerten wir die KassenSichV- und TSE-Konformität, denn ein Gastrobetrieb in Deutschland muss seit 2020 alle Kassenbuchungen über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung absichern. Alle hier vorgestellten Systeme bieten eine entsprechende Lösung, unterscheiden sich aber in Zusatzkosten und Update-Politik.
Die 10 besten Kassensysteme für die Gastronomie im Detail
1. Orderbird
Ideal für: Kleine bis mittlere Restaurants, Bars und Cafés mit iPad-Setup und überschaubarer Komplexität.
Preis: Ab etwa 49 Euro pro Monat pro Kasse für den Tarif MINI, höhere Pakete für Mehrplatzbetriebe ab rund 89 Euro.
Orderbird ist einer der bekanntesten iPad-Kassenanbieter in Europa und seit 2011 auf die Gastronomie spezialisiert. Über 14.000 Gastronomiebetriebe nutzen das System nach eigenen Angaben. Es richtet sich vor allem an inhabergeführte Restaurants, Bars und Cafés, die ein intuitives, optisch ansprechendes System suchen, das ohne lange Einarbeitung im Alltag funktioniert.
Die Stärke liegt in der schnellen Bedienung am iPad, klaren Tischplänen und einer soliden Cloud-Auswertung im Backoffice. Mit Orderbird PRO lassen sich auch Mehrkassenbetriebe abbilden, Lagerbestände führen und Schichten verwalten. Über Partnerschaften ist die Anbindung an Lieferdienste sowie an die Zahlungslösung Orderbird Pay möglich.
Schwächer ist das System bei sehr großen Betrieben mit komplexer Menüstruktur oder vielen Filialen, wo Wettbewerber wie Lightspeed oder Vectron einen Vorsprung haben. Auch die Hardwarebindung an Apple-Geräte ist nicht für jeden Betrieb ideal.
Wichtigste Merkmale
- iPad-basierte Kasse mit intuitiver Oberfläche.
- Tischverwaltung mit grafischem Raumplan und Split-Funktion.
- TSE-Lösung KassenSichV-konform integriert.
- Cloud-Backoffice mit Echtzeit-Auswertungen.
- Schnittstellen zu DATEV, Lexware und gängigen Lieferplattformen.
- Integrierte Bezahllösung Orderbird Pay.
- Mehrkassenfähigkeit im PRO-Tarif.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Sehr einfache Bedienung, kurze Einarbeitung für das Servicepersonal.
- Großer Funktionsumfang speziell für Bars und Restaurants.
- Starker deutschsprachiger Support und etablierte Community.
Was besser sein könnte:
- Nur auf iPad lauffähig, kein Android oder Windows.
- Höhere Tarife für Mehrkassenbetriebe werden schnell teuer.
Unser Fazit: Orderbird ist ein verlässlicher Allrounder für inhabergeführte Gastronomie mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis im Einstiegsbereich.
2. Lightspeed
Ideal für: Full-Service-Restaurants, gehobene Gastronomie und Mehrstandortbetriebe.
Preis: Ab etwa 69 Euro pro Monat im Tarif Essential, höhere Pakete ab rund 189 Euro, Enterprise auf Anfrage.
Lightspeed ist ein kanadischer Anbieter, der nach der Übernahme von iKentoo und Upserve zu einem der größten Kassenanbieter weltweit aufgestiegen ist. Das Unternehmen ist börsennotiert und bedient zehntausende Restaurants. In Deutschland hat sich Lightspeed besonders bei mittelgroßen und gehobenen Restaurants etabliert.
Lightspeed Restaurant überzeugt durch tiefe Funktionsintegration: vom Rezeptmanagement über Lagerführung mit Bestellvorschlägen bis zur Mehrstandortauswertung im Backoffice. Auch komplexe Kombinationen aus Hotel-, Bar- und Restaurantbereich lassen sich abbilden. Schnittstellen zu Reservierungstools wie OpenTable und zu Lieferplattformen sind Standard.
Der höhere Preis und der größere Konfigurationsaufwand machen Lightspeed weniger attraktiv für sehr kleine Betriebe. Wer aber expandieren oder bereits mehrere Standorte führen will, profitiert von der Skalierbarkeit.
Wichtigste Merkmale
- Vollständige Mehrstandortverwaltung mit zentralem Backoffice.
- Erweiterte Lager- und Warenwirtschaftsfunktionen mit Rezepturen.
- Offline-Modus mit automatischer Synchronisation.
- Integrierte Zahlungslösung Lightspeed Payments.
- Schnittstellen zu DATEV, Hotelmanagement-Systemen und Lieferplattformen.
- Detailliertes Reporting mit Personal- und Margenanalysen.
- KassenSichV-konforme TSE-Lösung.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Sehr tiefer Funktionsumfang, ideal für anspruchsvolle Konzepte.
- Stark in der Skalierung auf mehrere Standorte.
- Umfangreiches Ökosystem mit App-Marktplatz.
Was besser sein könnte:
- Komplexer in der Einrichtung als reine Einsteigersysteme.
- Preise auf Premium-Niveau, längere Vertragsbindung üblich.
Unser Fazit: Lightspeed ist die richtige Wahl für ambitionierte Restaurants, die heute oder morgen expandieren wollen.
3. Ready2Order
Ideal für: Cafés, Imbisse, kleine Restaurants und Gründer, die ein einfach zu bedienendes System suchen.
Preis: Tarife ab etwa 9 Euro pro Monat für die Basisversion, Gastro-Tarife ab rund 39 Euro.
Ready2Order stammt aus Österreich und ist seit 2015 am Markt. Das Unternehmen hat sich auf Klein- und Mittelbetriebe konzentriert und betreut nach eigenen Angaben über 30.000 Kunden in Europa. Das Kassensystem läuft auf Tablets, Smartphones und stationären Touchscreens.
Die Stärken liegen in der transparenten Preisstruktur ohne lange Vertragsbindung und in einer aufgeräumten Benutzeroberfläche, die Mitarbeitende schnell verstehen. Die Gastro-Funktionen umfassen Tischplan, Splitfunktion, Bonierung und Schnittstellen zu Buchhaltungslösungen wie DATEV und sevDesk. Auch eine eigene Bezahllösung wird angeboten.
Sehr komplexe Setups mit umfangreichem Lagerwesen oder vielen Filialen sind nicht die Kernzielgruppe. Wer aber ein faires, flexibles System für den Alltag sucht, findet hier eine starke Option.
Wichtigste Merkmale
- Plattformunabhängige Cloud-Kasse für iOS, Android und Windows.
- Monatlich kündbare Tarife ohne lange Bindung.
- TSE-Lösung KassenSichV-konform.
- Tischverwaltung und Splitfunktion im Gastro-Tarif.
- Anbindung an Buchhaltungs- und Zahlungsanbieter.
- Hardware-Bundles inklusive Bondrucker und Kassenlade.
- Mehrsprachige Benutzeroberfläche für internationales Personal.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Transparente Preise und kurze Vertragslaufzeiten.
- Sehr einfacher Einstieg, auch ohne IT-Vorkenntnisse.
- Solider Funktionsumfang für klassische Gastronomie.
Was besser sein könnte:
- Weniger geeignet für sehr große oder komplexe Betriebe.
- Erweiterte Warenwirtschaft nur eingeschränkt verfügbar.
Unser Fazit: Ready2Order ist eine ausgezeichnete Wahl für Gründer und kleine Betriebe, die ohne Risiko starten wollen.
4. Gastronovi
Ideal für: Anspruchsvolle Restaurants mit Online-Reservierung, Liefer- und Abholservice sowie Gutscheinsystem.
Preis: Modular ab etwa 49 Euro pro Monat pro Modul, Komplettpakete typischerweise zwischen 99 und 200 Euro monatlich.
Gastronovi aus Bremen ist seit 2008 am Markt und verfolgt einen All-in-One-Ansatz speziell für die Gastronomie. Das System ist modular aufgebaut: Kasse, Reservierung, Online-Shop, Liefer- und Abholtool, Gutscheine, Personaleinsatzplanung und Warenwirtschaft lassen sich einzeln oder als Suite buchen.
Damit eignet sich Gastronovi besonders für Restaurants, die ihren digitalen Auftritt und die Kasse aus einer Hand abdecken wollen. Reservierungen, Online-Bestellungen und Gutscheine fließen direkt in die Kasse ein, was Doppelerfassungen vermeidet. Die TSE-Lösung ist integriert, der Support kommt aus Deutschland.
Wegen der Modularität wird das System bei vielen Bausteinen schnell teurer als reine Kassensysteme. Wer aber Synergien zwischen Online-Vermarktung und Kasse heben möchte, profitiert von dieser engen Verzahnung.
Wichtigste Merkmale
- Modulare All-in-One-Lösung mit Kasse, Reservierung und Online-Shop.
- Direkte Integration von Liefer- und Abholbestellungen.
- Eigenes Gutschein- und CRM-System.
- Personalplanung und Zeiterfassung integriert.
- KassenSichV-konforme TSE.
- Schnittstellen zu DATEV und Hotelmanagement-Systemen.
- Deutschsprachiger Support mit Hotline.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Sehr enge Verzahnung von Online-Vertrieb und Kasse.
- Made in Germany mit lokalem Support.
- Skalierbar durch modularen Aufbau.
Was besser sein könnte:
- Gesamtkosten bei vielen Modulen recht hoch.
- Einrichtungsaufwand höher als bei reinen Plug-and-Play-Lösungen.
Unser Fazit: Gastronovi ist die starke Wahl für Restaurants, die Kasse, Reservierung und Online-Vertrieb aus einer Hand betreiben wollen.
5. SumUp POS
Ideal für: Sehr kleine Gastronomiebetriebe, Imbisse und Einsteiger mit Fokus auf Kartenzahlung.
Preis: Software ab etwa 29 Euro pro Monat, Hardware-Bundles ab rund 199 Euro Einmalkosten, Kartengebühren ab 0,99 Prozent pro Transaktion.
SumUp ist vielen Gastronomen vor allem als Anbieter mobiler Kartenlesegeräte bekannt. Mit SumUp POS hat das Unternehmen ein eigenes Kassensystem im Portfolio, das vor allem auf einfache Bedienung, niedrige Einstiegskosten und enge Verzahnung mit der eigenen Zahlungslösung setzt.
Das System läuft als App auf Tablets und ist innerhalb weniger Minuten startklar. Es bietet die wichtigsten Gastrofunktionen wie Tischverwaltung, Bonprinter-Anbindung und Berichte. Die TSE wird über eine Cloud-Lösung bereitgestellt. Wer ohnehin SumUp für die Kartenzahlung nutzt, profitiert von durchgängigen Abrechnungen.
Im direkten Vergleich mit spezialisierten Gastrosystemen wie Lightspeed oder Gastronovi bietet SumUp weniger Tiefe bei Lagerverwaltung, Rezepturen und Mehrstandortbetrieben.
Wichtigste Merkmale
- Sehr schneller Einstieg, App-basiert für Tablets.
- Enge Integration mit SumUp-Kartenlesern und Online-Zahlung.
- Transparente Konditionen ohne lange Vertragsbindung.
- Tisch- und Bonierungsfunktionen für Gastronomie.
- Cloud-TSE für KassenSichV-Konformität.
- Berichte zu Umsatz, Artikeln und Mitarbeitenden.
- Hardware-Bundles ab Einsteigerpreis.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Sehr niedrige Einstiegshürde, monatlich kündbar.
- Ideal für Gastronomen, die ohnehin SumUp Payment einsetzen.
- Einfache Hardware-Integration.
Was besser sein könnte:
- Weniger geeignet für komplexe Menükonzepte oder mehrere Filialen.
- Eingeschränkte Tiefe bei Warenwirtschaft und Auswertungen.
Unser Fazit: SumUp POS ist die pragmatische Lösung für kleine Gastrobetriebe, die Kasse und Kartenzahlung schlank aus einer Hand wollen.
6. Tillhub
Ideal für: Hybride Konzepte aus Café und Retail, Bäckereien, Eisdielen und kleine Filialisten.
Preis: Pakete ab etwa 39 Euro pro Monat, Gastro-Tarife typischerweise zwischen 69 und 129 Euro.
Tillhub ist ein deutsches Kassensystem mit Sitz in Berlin und gehört seit 2021 zur Unzer-Gruppe, einem etablierten Payment-Anbieter. Tillhub adressiert sowohl Einzelhandel als auch Gastronomie und ist besonders für Mischbetriebe interessant, etwa Bäckereien mit Cafébereich oder Eisdielen mit Verkaufsvitrine.
Die Lösung läuft auf iPads und stationären Terminals, bietet Mehrkassenfähigkeit und ein zentrales Backoffice. Stärken sind die enge Integration mit der Zahlungsabwicklung über Unzer und ein solides Reporting. Die TSE-Lösung ist Standard, ebenso die DATEV-Anbindung.
Spezialisierte Gastrofunktionen wie tiefe Rezepturplanung oder Lieferdienst-Integrationen sind weniger ausgereift als bei reinen Gastrosystemen. Im hybriden Bereich punktet Tillhub aber mit seiner Vielseitigkeit.
Wichtigste Merkmale
- Kombinierte Lösung für Retail und Gastronomie.
- iPad-basierte Kasse mit Mehrkassenfähigkeit.
- Zentrales Cloud-Backoffice und Reporting.
- Integrierte Zahlungsabwicklung über Unzer.
- KassenSichV-konforme TSE.
- DATEV- und Lexware-Schnittstelle.
- Lagerverwaltung mit Artikelvarianten.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Sehr flexibel für hybride Konzepte aus Verkauf und Service.
- Stabile Payment-Integration durch Unzer.
- Deutscher Anbieter mit lokalem Support.
Was besser sein könnte:
- Spezielle Gastronomie-Features weniger tief als bei Branchenführern.
- Setup teils erklärungsbedürftig.
Unser Fazit: Tillhub ist die richtige Wahl für Betriebe, die zwischen Retail und Gastronomie operieren.
7. Vectron
Ideal für: Etablierte Restaurants, Hotels und Bäckereien mit hoher Transaktionsdichte und robuster Hardware-Anforderung.
Preis: Hardware-Kassen ab etwa 1.500 Euro Einmalkosten, Servicepakete und Cloud-Anbindung monatlich ab rund 25 Euro.
Vectron aus Münster ist seit Jahrzehnten ein etablierter Name im deutschen Gastrobereich und einer der wenigen großen Anbieter mit eigener Hardware-Fertigung. Vectron betreut nach eigenen Angaben über 220.000 Kassenplätze, vor allem im Mittelstand der Gastronomie und in Hotellerie und Bäckereien.
Vectron setzt traditionell auf stationäre Touchscreen-Kassen mit eigener Software, ergänzt durch mobile Bonierhandhelds. Die Hardware ist auf den anspruchsvollen Gastroalltag ausgelegt: spritzwassergeschützt, langlebig, performant. Mit der Cloud-Anbindung Bonvito und MyVectron lassen sich Reservierungen, Gutscheine und Auswertungen ergänzen.
Der Einstieg ist hardwareseitig teurer als bei reinen iPad-Lösungen. Dafür bekommt der Betrieb ein extrem stabiles System mit professionellem Vor-Ort-Service über ein bundesweites Fachhändlernetz.
Wichtigste Merkmale
- Robuste, gastronomietaugliche Hardware Made in Germany.
- Stationäre und mobile Bonierlösungen.
- Eigene Software mit tiefem Funktionsumfang.
- Cloud-Erweiterungen über Bonvito und MyVectron.
- KassenSichV-konforme TSE-Integration.
- Vor-Ort-Service über Fachhändlernetz.
- Schnittstellen zu Hotel- und Lieferdienstsystemen.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Hohe Stabilität, ausgelegt auf jahrelangen Dauerbetrieb.
- Lokales Fachhändlernetz mit schnellem Service.
- Sehr funktionsreiche Gastro-Software.
Was besser sein könnte:
- Höhere Investitionskosten beim Einstieg.
- Cloud-Funktionen weniger modern als bei reinen SaaS-Anbietern.
Unser Fazit: Vectron ist die solide Wahl für etablierte Betriebe, die auf bewährte Hardware und Service vor Ort setzen.
8. Zettle by PayPal
Ideal für: Food Trucks, Pop-up-Konzepte, Catering und sehr kleine Gastrobetriebe.
Preis: Software kostenfrei, Kartengebühr ab 1,99 Prozent pro Transaktion, Hardware-Leser ab rund 29 Euro.
Zettle by PayPal kombiniert eine kostenlose Kassen-App mit kompakter Hardware für mobile Kartenzahlung. Das System richtet sich an Selbstständige und sehr kleine Betriebe, die schnell und unkompliziert kassieren wollen, ohne in eine vollwertige Gastrosoftware zu investieren.
Für Food Trucks und Pop-ups ist Zettle besonders interessant, weil das mobile Setup minimal ist: Smartphone oder Tablet, Kartenleser, fertig. Die App bietet einfache Artikelverwaltung, Belege per E-Mail oder Druck, Rabatte und Berichte. Über die Integration mit PayPal lassen sich Umsätze direkt auf ein Geschäftskonto auszahlen.
Klassische Gastrofunktionen wie Tischplan, Bonierhandhelds, Rezepturen oder umfangreiche Mehrstandortauswertung fehlen. Für komplexere Restaurants ist Zettle daher keine Komplettlösung.
Wichtigste Merkmale
- Kostenlose Kassen-App ohne monatliche Gebühr.
- Mobile Kartenzahlung mit kompaktem Reader.
- Schnelle Einrichtung in unter einer Stunde.
- Integration mit PayPal-Business-Konto.
- Berichte und Bestandsführung in Basisversion.
- Belege digital oder über Bondrucker.
- KassenSichV-konforme TSE über Partnerlösung.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Extrem niedrige Einstiegshürde, ideal für mobile Konzepte.
- Klare Gebührenstruktur ohne monatliche Lizenzkosten.
- Verlässliche Auszahlungen über PayPal.
Was besser sein könnte:
- Eingeschränkter Funktionsumfang für klassische Restaurants.
- Transaktionsgebühren können bei hohem Umsatz teurer werden als Festtarife.
Unser Fazit: Zettle ist die richtige Wahl für mobile und sehr kleine Gastronomie, bei der Geschwindigkeit und Flexibilität wichtiger sind als Funktionstiefe.
9. helloCash
Ideal für: Sehr preissensible Kleinstbetriebe, Eisdielen, Imbisse und Gründer mit knappem Budget.
Preis: Kostenfreier Einstiegstarif, Gastro-Tarife ab etwa 9,90 Euro pro Monat, Premium ab rund 24,90 Euro.
helloCash ist eine Online-Kasse aus Österreich, die sich an Klein- und Kleinstbetriebe richtet. Das Besondere: Es gibt einen vollwertig nutzbaren Gratistarif mit eingeschränktem Funktionsumfang, der gerade für Gründer den Einstieg ohne Risiko ermöglicht.
Das System läuft im Browser auf jedem Gerät, vom Smartphone bis zum stationären PC. Gastronomiespezifische Funktionen wie Tische, Splittung und Bonierung sind in den Bezahltarifen enthalten. TSE für Deutschland ist als Add-on verfügbar, ebenso Schnittstellen zu Buchhaltungsanbietern.
Helo Cash kann es funktional nicht mit den großen Gastro-Suiten aufnehmen, überzeugt aber durch radikale Preisorientierung und kurze Einstiegszeit.
Wichtigste Merkmale
- Browserbasierte Kasse für alle Endgeräte.
- Kostenloser Einstiegstarif mit Basisfunktionen.
- Tischverwaltung und Bonierung in den Gastro-Tarifen.
- TSE-Add-on für deutsche KassenSichV.
- Anbindung an Buchhaltungssoftware.
- Hardware-Bundles optional zubuchbar.
- Monatlich kündbar, ohne Setup-Gebühr.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Sehr niedrige Kosten, transparenter Gratistarif.
- Schnelle Einrichtung ohne Installationsaufwand.
- Geräteunabhängig nutzbar.
Was besser sein könnte:
- Weniger Funktionstiefe als spezialisierte Gastrosysteme.
- Support eingeschränkt im Gratistarif.
Unser Fazit: helloCash ist die richtige Lösung für preisbewusste Kleinstbetriebe und Gründer, die mit minimalen Fixkosten starten wollen.
10. Amadeus360
Ideal für: Mittelständische Restaurants, Hotelgastronomie und Betriebe mit Wunsch nach deutschem Komplettservice.
Preis: Komplettpakete typischerweise ab etwa 79 Euro pro Monat inklusive Hardware-Miete, individuelle Angebote.
Amadeus360 ist ein Kassensystem der LINA-Gruppe aus Deutschland mit langjähriger Erfahrung in der Gastronomie. Das Produkt richtet sich besonders an mittelständische Restaurants, die einen umfangreichen Service mit Hardware-Miete, Vor-Ort-Installation und persönlicher Betreuung suchen.
Funktional bietet Amadeus360 alles Wichtige: Tisch- und Raumplan, Splittung, Bonierhandhelds, Hotelschnittstellen, Lagerverwaltung und ein zentrales Cloud-Reporting. Die TSE ist integriert, der Support kommt aus Deutschland und arbeitet branchenspezifisch.
Wegen des Servicemodells liegt der monatliche Preis oberhalb reiner SaaS-Lösungen. Dafür bekommt der Gastronom ein Komplettpaket, das einem Sorglos-Modell sehr nahe kommt.
Wichtigste Merkmale
- Komplettpaket aus Hardware, Software und Service.
- Persönliche Einrichtung und Schulung vor Ort.
- Tisch- und Raumverwaltung, Splittung, Bonierhandhelds.
- Schnittstellen zu Hotel-PMS und Buchhaltung.
- Cloud-Reporting für Mehrstandortbetriebe.
- KassenSichV-konforme TSE Standard.
- Deutschsprachiger Support mit Hotline.
Vorteile & Nachteile
Was uns überzeugt:
- Sehr persönlicher Service und lokale Betreuung.
- Robustes Komplettpaket ohne IT-Bastelei.
- Gut für Gastronomen, die Technik delegieren wollen.
Was besser sein könnte:
- Höhere monatliche Kosten als reine SaaS-Lösungen.
- Typischerweise längere Vertragslaufzeiten.
Unser Fazit: Amadeus360 ist die richtige Wahl für mittelständische Betriebe, die einen verlässlichen Rundum-Partner für ihre Kasse suchen.
Preisvergleich: Was kosten Kassensysteme für die Gastronomie wirklich?
Die monatlichen Kosten für ein Gastro-Kassensystem liegen typischerweise zwischen 9 und 200 Euro pro Kasse, hinzu kommen Hardware-Kosten von 200 Euro bis 2.500 Euro pro Arbeitsplatz. Die Spanne ist groß, weil sich Tarife, Funktionsumfang und Servicemodelle stark unterscheiden. Wer ehrlich rechnet, sollte mindestens drei Jahre kalkulieren, inklusive TSE-Gebühren, Updates und Hardware-Erneuerung.
| Anbieter | Einstiegspreis pro Monat | Vertragslaufzeit | Hardware | Ideal für |
|---|---|---|---|---|
| Orderbird | ab ca. 49 Euro | monatlich oder jährlich | iPad-basiert | kleine Restaurants, Bars |
| Lightspeed | ab ca. 69 Euro | typisch 12 Monate | iPad und stationär | mittlere bis große Betriebe |
| Ready2Order | ab ca. 9 Euro | monatlich | plattformunabhängig | Cafés, Imbisse, Gründer |
| Gastronovi | ab ca. 49 Euro | typisch 12 Monate | iPad und stationär | Restaurants mit Online-Vertrieb |
| SumUp POS | ab ca. 29 Euro | monatlich | Tablet plus Kartenleser | Kleinstbetriebe |
| Tillhub | ab ca. 39 Euro | typisch 12 Monate | iPad und stationär | hybride Konzepte |
| Vectron | ab ca. 25 Euro plus Hardware | typisch 36 bis 60 Monate | eigene Hardware | etablierte Restaurants, Hotels |
| Zettle by PayPal | 0 Euro plus Gebühr pro Zahlung | keine | Smartphone, Tablet, Reader | Food Trucks, Pop-ups |
| helloCash | ab 0 Euro | monatlich | geräteunabhängig | Kleinstbetriebe, Gründer |
| Amadeus360 | ab ca. 79 Euro | typisch 36 Monate | im Paket enthalten | Mittelstand mit Komplettservice |
Ein häufiger Denkfehler ist, nur auf die monatliche Lizenzgebühr zu schauen. Faktoren wie Kartengebühren, TSE-Mietkosten, Setup-Gebühren und Schulungen entscheiden über die tatsächlichen Gesamtkosten. Eine seriöse Anbieterauswahl bezieht alle Posten auf eine Drei-Jahres-Betrachtung ein.
Funktionsvergleich: Welche Features sind für Gastro-Betriebe entscheidend?
Nicht jeder Betrieb braucht jede Funktion. Ein Food Truck kommt mit einer schlanken Kasse und mobiler Kartenzahlung aus, während ein gehobenes Restaurant Rezepturen, Wareneinsatzkalkulation und Hotelintegration benötigt. Die folgenden Funktionsbereiche sollten Gastronomen vor der Auswahl bewerten.
Bonierung und Tischverwaltung: Im Servicebetrieb sind grafischer Raumplan, Tisch-Splittung, Gangsteuerung und mobile Bonierhandhelds zentral. Lightspeed, Gastronovi und Vectron gehören hier zu den stärksten Anbietern.
TSE und KassenSichV-Konformität: Seit 2020 ist eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung in Deutschland Pflicht. Alle hier vorgestellten Systeme erfüllen die Anforderung, jedoch zu unterschiedlichen Kosten. Cloud-TSE ist typischerweise günstiger und wartungsärmer als Hardware-TSE.
Warenwirtschaft und Rezepturen: Wer Wareneinsatz, Schwund und Margen genau steuern will, braucht Rezepturen, Inventur und Bestandsführung. Lightspeed, Gastronovi und Vectron bieten hier den größten Funktionsumfang.
Schnittstellen: DATEV-Export ist Standard, ebenso die Anbindung an Lieferplattformen wie Lieferando, Uber Eats und Wolt. Für Hotellerie sind PMS-Schnittstellen zu Apaleo, Protel oder Suite8 wichtig.
Mehrstandort und Skalierung: Wer Filialen plant, benötigt zentrale Stammdaten, konsolidiertes Reporting und Rollen-Rechte-Konzepte. Lightspeed, Tillhub und Amadeus360 sind hier gut aufgestellt.
Kaufberatung: Welches Kassensystem passt zu welchem Betrieb?
Die Frage, welches Kassensystem das beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt von Betriebsart, Konzept, Wachstumsstrategie und Budget ab. Vier Profile zeigen, wie eine fundierte Entscheidung aussehen kann.
Profil 1: Café oder Imbiss mit 1 bis 2 Kassen. Hier zählen einfache Bedienung, geringe Fixkosten und kurze Vertragsbindung. Empfehlenswert sind Ready2Order, SumUp POS und helloCash. Wer ohnehin mit Karten zahlen lässt, profitiert von der Integration bei SumUp und Zettle.
Profil 2: Inhabergeführtes Restaurant oder Bar mit 30 bis 80 Plätzen. Tischverwaltung, Splittung und solide Auswertungen sind Pflicht. Orderbird, Ready2Order Gastro und Gastronovi sind starke Kandidaten. Bei höherem Anspruch lohnt Lightspeed.
Profil 3: Food Truck, Catering oder Pop-up. Mobilität und Robustheit gehen vor Funktionstiefe. Zettle by PayPal und SumUp POS sind hier mit Abstand am praktikabelsten, helloCash als browserbasierte Alternative ebenfalls geeignet.
Profil 4: Multi-Standort-Betrieb mit 3 bis 20 Filialen. Zentrale Stammdaten, Konsolidierung und Rollouts erfordern Profi-Lösungen. Lightspeed, Vectron und Amadeus360 sind hier in einer eigenen Liga, ergänzt durch Tillhub für hybride Retail-Gastro-Konzepte.
Eine Anbieterauswahl sollte immer mit einer realistischen Drei-Jahres-Kostenrechnung beginnen, nicht mit dem Einstiegsangebot des Monats.
Häufige Fehler beim Kassensystem-Kauf
Aus der Beratungserfahrung bei GastroRocket sehen wir wiederkehrende Fehler bei der Anbieterauswahl. Sie kosten Gastronomen Zeit, Nerven und teils erhebliche Summen über die Laufzeit eines Vertrags.
Erstens werden zu lange Verträge unterzeichnet. Ein 60-Monats-Vertrag mit Hardware-Leasing kann sinnvoll sein, ist aber bei stark wachsenden oder noch nicht definierten Konzepten riskant. Wer flexibel bleiben will, sollte SaaS-Modelle mit kurzer Bindung bevorzugen.
Zweitens werden Schnittstellen unterschätzt. Wer später feststellt, dass das System keine Lieferando- oder DATEV-Anbindung hat, zahlt drauf. Vor der Auswahl sollten alle benötigten Integrationen explizit geprüft werden.
Drittens wird der Support vernachlässigt. Ein Ausfall am Samstagabend mit 80 Gästen im Lokal kann teuer werden. Service-Level-Agreements, Erreichbarkeit und Antwortzeiten gehören in den Vergleich.
Viertens wird auf das günstigste Angebot ohne Lasttest gewählt. Eine 30-Tage-Testphase oder zumindest eine ausführliche Demo zeigt, ob das System dem realen Servicedruck gewachsen ist.
Fazit: Welche Kassensysteme für die Gastronomie wir empfehlen
Den einen Sieger gibt es nicht. Für inhabergeführte Restaurants und Bars sind Orderbird und Gastronovi besonders rund. Wer auf Wachstum und Mehrstandort setzt, fährt mit Lightspeed oder Vectron sehr gut. Gründer und kleine Betriebe profitieren von Ready2Order, helloCash und SumUp POS. Für mobile Konzepte ist Zettle die pragmatische Antwort, und im Mittelstand mit Wunsch nach Vollservice überzeugt Amadeus360.
Wichtig ist, die Auswahl nicht über das günstigste Marketing-Angebot zu treffen, sondern über die echten Anforderungen des Betriebs in den nächsten drei Jahren. Wer Funktion, Service, TSE-Kosten und Vertragsstruktur sauber gegenüberstellt, vermeidet teure Wechsel.
Wie GastroRocket Dir die Entscheidung erleichtert
Die Suche nach dem passenden Kassensystem für die Gastronomie ist zeitaufwändig, weil Angebote, Vertragsmodelle, Servicekonditionen und Marken kaum transparent kommuniziert werden. GastroRocket ist die neutrale Vergleichs- und Matching-Plattform für Gastronomiebetriebe in Deutschland. Nach deiner kostenlosen Registrierung erhältst du Zugang zu:
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Über das Matching beantworten Gastronomen wenige Fragen zu ihrem Betrieb, Konzept und Budget. Im Anschluss werden passende Kassenanbieter vorgeschlagen, deren Profil zu den Anforderungen passt. Ergänzt wird das Angebot durch Ratgeber, Webinare und eine mobile App, die bei Beschaffung, Partnerwahl und Betriebsoptimierung unterstützt.
Gerade in einem so wichtigen Bereich wie der Kasse, die täglich tausende Buchungen abwickelt und gesetzlichen Anforderungen genügen muss, lohnt eine fundierte Vorauswahl. GastroRocket bündelt diese Informationen und macht den Vergleich für Gastronomen schneller und transparenter.
FAQ
Welches ist das beste Kassensystem für ein kleines Restaurant?
Für kleine Restaurants mit 30 bis 80 Plätzen sind Orderbird, Ready2Order Gastro und Gastronovi sehr gut geeignet. Sie bieten eine ausgewogene Mischung aus einfacher Bedienung, Tischverwaltung, Splittung und überschaubaren monatlichen Kosten. Die Wahl hängt davon ab, ob neben der Kasse auch Online-Reservierung und Lieferdienst aus einer Hand gewünscht sind, wofür Gastronovi besonders stark aufgestellt ist.
Was kostet ein Kassensystem für die Gastronomie monatlich?
Die monatlichen Kosten liegen typischerweise zwischen 9 und 200 Euro pro Kasse, je nach Funktionsumfang und Servicemodell. Einsteigerlösungen wie helloCash und Ready2Order starten unter 30 Euro, klassische Gastrosysteme wie Orderbird, Lightspeed und Gastronovi liegen zwischen 49 und 130 Euro, Komplettpakete mit Hardware-Miete und Vor-Ort-Service wie Amadeus360 oberhalb von 79 Euro.
Müssen Kassensysteme in Deutschland eine TSE haben?
Ja. Seit dem 1. Januar 2020 schreibt die Kassensicherungsverordnung KassenSichV vor, dass elektronische Aufzeichnungssysteme in Deutschland über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen müssen. Alle in diesem Vergleich vorgestellten Anbieter bieten eine entsprechende TSE-Lösung an. Die Kosten variieren zwischen rund 5 und 15 Euro pro Monat oder sind im Tarif enthalten.
Welches Kassensystem ist am besten für Food Trucks?
Für Food Trucks sind Zettle by PayPal und SumUp POS am praktischsten. Beide bieten extrem niedrige Einstiegskosten, mobile Kartenzahlung und schnelle Einrichtung. helloCash kann als browserbasierte Alternative dienen. Klassische Gastrosysteme mit komplexem Setup sind für Food Trucks meist überdimensioniert.
Kann ich ein Kassensystem ohne Hardware nutzen?
Ja, viele Cloud-Kassen wie Ready2Order, helloCash, SumUp POS und Zettle laufen auf vorhandenen Tablets oder Smartphones. Allerdings benötigen Sie in jedem Fall einen Bondrucker, häufig eine Kassenschublade und für die TSE eine entsprechende Hardware- oder Cloud-Lösung. Vollwertige Servicebetriebe profitieren zusätzlich von Bonierhandhelds.
Wie lange sind die Vertragslaufzeiten typischer Kassensysteme?
Reine SaaS-Lösungen wie Ready2Order, helloCash, SumUp POS und Zettle bieten in der Regel monatlich kündbare Tarife. Anbieter wie Orderbird, Lightspeed, Gastronovi und Tillhub arbeiten typischerweise mit 12 bis 24 Monaten Laufzeit. Hardware-orientierte Komplettpakete wie Vectron und Amadeus360 haben oft 36 bis 60 Monate Bindung, gekoppelt an die Hardware-Finanzierung.
Welche Schnittstellen sollte ein gutes Gastro-Kassensystem bieten?
Zentrale Schnittstellen sind DATEV oder Lexware für die Buchhaltung, Lieferplattformen wie Lieferando, Uber Eats und Wolt, Reservierungstools wie OpenTable und Bookatable sowie Hotel-PMS-Systeme bei Hotelgastronomie. Zusätzlich sind Anbindungen an Payment-Anbieter, Personalplanungstools und Warenwirtschaft je nach Betrieb wichtig.
Wo finde ich einen unabhängigen Kassensystem-Vergleich für Gastronomiebetriebe?
Auf GastroRocket finden Gastronomen einen neutralen Vergleich von über 800 Anbietern aus allen Bereichen, darunter Kassensysteme. Die Plattform bündelt mehr als 5.000 Bewertungen, bietet Matching nach Betriebsprofil und ergänzt den Vergleich durch Ratgeberinhalte und Webinare. Damit lassen sich passende Kassenanbieter schneller und transparenter identifizieren als über reine Hersteller-Webseiten.
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Zur Lagerhaltung gehören Strukturierung der Lagerräume, Warenannahme, Kennzeichnung, Temperaturkontrolle, Warenrotation, Inventur, Hygienevorgaben und Dokumentationen.