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Kemal Üres

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Kemal Üres

Kosten, Erfahrungen und 5 Fehler, die teuer werden

PAYONE Kassensystem für Gastronomen

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Lesedauer11 Minuten

Du planst Dein Restaurant, Café oder Deinen Imbiss und fragst Dich, ob das PAYONE Kassensystem die richtige Lösung für Deinen Betrieb ist? Oder Du bist bereits im Betrieb und überlegst, ob Deine Zahlungsinfrastruktur noch zum aktuellen Stand passt? Dieser Ratgeber gibt Dir die richtigen Fragen vor dem Vertragsabschluss.

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PAYONE Kassensystem
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Katharina Vogt

Katharina Vogt

Redaktion GastroRocket

Kosten, Erfahrungen und 5 Fehler, die teuer werden

Laut der Bundesbank-Studie zum Zahlungsverhalten in Deutschland (2023) wurden bereits 49 Prozent aller Transaktionen bargeldlos abgewickelt, mit deutlich steigendem Trend gegenüber den Vorjahren. Die Wahl des richtigen Zahlungssystems ist damit keine Nebensache mehr, sondern eine der kostenrelevantesten Infrastrukturentscheidungen für Deinen Betrieb. Gleichzeitig treffen viele Gastronomen diese Entscheidung unter Zeitdruck und ohne vollständige Informationen. Das Ergebnis: ein Vertrag, der nicht zum Umsatzprofil passt, oder eine Kassenkombination, die technisch nicht reibungslos läuft.

Dieser Ratgeber gibt Dir eine klare, praxisnahe Entscheidungsgrundlage, die häufigsten Kostenfallen und die richtigen Fragen vor dem Vertragsabschluss.

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Das Wichtigste in Kürze

  • PAYONE ist ein Zahlungsabwickler, kein vollständiges Kassensystem. Die gastronomische Lösung entsteht erst durch Kombination mit einem zertifizierten Kassensystem wie Lightspeed, ready2order oder orderbird.
  • Die aktuellen Tarife heißen „All Time Flex“ (transaktionsbasiert, kurze Mindestlaufzeit) und „All Card Flat“ (Flatrate bis zu einem Umsatzvolumen). Konditionen sind individuell verhandelbar.
  • SumUp und Zettle berechnen beide 1,39% pro Transaktion ohne Grundgebühr, PAYONE bietet im Volumentarif günstigere Transaktionsraten, aber mit Vertragslaufzeit.
  • Verträge können je nach Tarif kurze Mindestlaufzeiten (ab 3 Monate) oder längere Laufzeiten haben. Das ist vor allem bei Neugründungen ein wichtiger Verhandlungspunkt.
  • Die TSE-Pflicht betrifft das Kassensystem, nicht PAYONE selbst.

Was ist PAYONE?

PAYONE ist ein Payment-Service-Provider mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen ist ein Joint Venture der Worldline-Gruppe (60 Prozent) und der DSV-Gruppe (40 Prozent), dem Deutschen Sparkassenverlag als zentralem Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe. PAYONE wurde 2003 in Kiel gegründet, gehört seit 2015 mehrheitlich zur Sparkassen-Finanzgruppe und entstand 2019 durch die Fusion mit dem Zahlungsgeschäft der Ingenico Group in der DACH-Region in seiner heutigen Form. Das Unternehmen wickelt nach eigenen Angaben 5,4 Milliarden Transaktionen pro Jahr für rund 277.000 Händler in der DACH-Region ab (Quelle: payone.com, Stand 2025).

Für die Gastronomie ist der stationäre Bereich relevant: Terminals für die Theke, mobile Geräte für den Tischservice und die direkte Anbindung an gastronomische Kassensysteme. Im Vergleich zu reinen Flex-Anbietern liegt die Stärke von PAYONE in der breiten Kartennetzwerk-Zertifizierung, einer etablierten Systeminfrastruktur und einem auf Geschäftskunden ausgerichteten Support.

Was PAYONE nicht ist: ein vollständiges Kassensystem. PAYONE ist ein Zahlungsabwickler. Wer ein komplettes Betriebssystem für die Gastronomie erwartet, also Tischverwaltung, Artikeldatenbank, Bestellübermittlung an die Küche, braucht zusätzlich ein gastronomisches Kassensystem. Genau diese Kombination meinen die meisten, wenn sie nach einem „PAYONE Kassensystem“ suchen.

Was ist der Unterschied zwischen PAYONE Terminal und PAYONE Kassensystem?

Das ist die Frage, die in der Praxis am häufigsten für Verwirrung sorgt.

Ein PAYONE Terminal ist das physische Kartenlesegerät. Es nimmt Zahlungen entgegen, kommuniziert mit dem Kartennetzwerk und schreibt Dir den Betrag gut. Es hat keine eigene Kassenoberfläche, kein Artikelmanagement, keine Tischverwaltung.

Was Gastronomen als „PAYONE Kassensystem“ suchen, ist in der Praxis immer eine Kombination aus zwei Komponenten: Ein Kassensystem wie Lightspeed, orderbird oder ready2order übernimmt Tischverwaltung, Artikelpflege und Bestellprozesse. Das PAYONE Terminal wickelt die Kartenzahlung ab. Beide werden über eine zertifizierte Schnittstelle verbunden: Der Rechnungsbetrag wird automatisch ans Terminal übermittelt, der Gast zahlt, die Zahlung wird direkt als abgeschlossen zurückgemeldet. Kein manuelles Eintippen, kein Medienbruch, keine Fehlerquelle im Abrechnungsprozess.

Die Integrationstiefe variiert je nach Kassenhersteller erheblich. Nicht jede Kombination läuft gleich stabil, und nicht jedes Kassensystem ist für jedes PAYONE-Modell gleich zertifiziert. Das ist der entscheidende Punkt bei der Auswahl.

Welche Kassensysteme laufen mit PAYONE?

Das ist die Frage, die im Netz am seltensten konkret beantwortet wird. Hier eine praxisnahe Einordnung nach Betriebstyp.

Wer von Anfang an auf ein integriertes System setzt, ist mit orderbird gut beraten: Die PAYONE-Schnittstelle ist vorhanden, das Setup ist vergleichsweise unkompliziert, und der Funktionsumfang reicht für kleinere Betriebe ohne komplexe Tischstruktur aus.

Lightspeed Restaurant ist eine der meistgenutzten Kombinationen in der gehobenen Gastronomie und in Betrieben mit mehreren Servicezonen. Die Integration ist tief zertifiziert, die Tischverwaltung robust. Geeignet für Restaurants ab mittlerer Größe mit komplexen Abläufen.

ready2order ist eine flexible Lösung für kleine und mittlere Gastronomiebetriebe. Das System ist schnell eingerichtet, bietet eine übersichtliche Oberfläche und eignet sich besonders für Betriebe, die eine unkomplizierte Kombination aus Kassensystem und Kartenzahlung suchen.

Wichtig: Bevor Du einen Vertrag unterschreibst, frage beide Seiten konkret: Welche Terminalmodelle sind mit meiner Kassenversion zertifiziert? Wer übernimmt die Einrichtung und den First-Level-Support bei Verbindungsproblemen? Was passiert, wenn ein Systemupdate die Schnittstelle verändert? Diese Fragen klingen kleinteilig, entscheiden im Betriebsalltag aber über reibungslosen Ablauf oder Frust im Abendservice.

Vergleiche geprüfte Kassensystem-Kombinationen mit PAYONE und anderen Zahlungsanbietern, bewertet von echten Gastronomen. Jetzt kostenlos bei GastroRocket anmelden und in unter 1 Minute den passenden Anbieter finden!

Welche PAYONE Terminals gibt es für die Gastronomie?

PAYONE bietet verschiedene Gerätekategorien an. Für Gastronomen sind vor allem zwei relevant.

Stationäre Terminals eignen sich für feste Kassenplätze an der Theke oder am Eingang. Verbindung per LAN oder WLAN, für Dauerbetrieb ausgelegt. Sinnvoll für Betriebe mit klarer Kassenzone und wenig Tischservice.

Mobile Terminals sind mit Touchdisplay, NFC, integriertem Bondrucker und Akku ausgestattet. Das ist die relevantere Kategorie für die Gastronomie: direkt am Tisch abrechnen, auf der Terrasse, im Außenbereich. Bei schwacher WLAN-Abdeckung kann das Gerät per SIM-Karte betrieben werden.

Wer einen Imbiss eröffnet und schnelle, unkomplizierte Abwicklung an einer festen Kassenposition braucht, kommt mit einem stationären Terminal oft am besten weg. Tischservice-Betriebe sind dagegen mit mobilen Geräten deutlich flexibler.

Trinkgeldfunktion: PAYONE-Terminals unterstützen eine integrierte Trinkgeldoption, bei der Gäste am Terminal einen Betrag per Prozentsatz oder freier Eingabe hinzufügen können. Das entlastet das Personal und macht den Prozess für den Gast einfacher.

Mehrterminalbetrieb: Wer mehrere Standorte, eine große Fläche oder mehrere Kassenpunkte betreibt, kann alle Terminals über eine zentrale PAYONE-Verwaltungsoberfläche managen. Abrechnungen, Transaktionsübersichten und Gerätestatus laufen zusammen. Das ist ein Vorteil gegenüber Anbietern ohne zentrale Verwaltungsoption, besonders für Betriebe mit mehr als einem Standort oder Cateringunternehmen.

PAYONE Gebühren und Kosten im Überblick

Die PAYONE Gebühren setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Wer nur auf den Transaktionsprozentsatz schaut, unterschätzt die tatsächlichen monatlichen Kosten. Die folgende Übersicht basiert auf den öffentlich zugänglichen Tarifangaben von PAYONE (Stand 2026); individuelle Konditionen können abweichen und sind bei höherem Umsatz verhandelbar.

Die Kostenbestandteile

KostenartDetails
Gerät (Flex-Tarif)einmalig ca. 19 € (stationär) / 29 € (mobil)
Gerät (Flat-Tarif)stationär inklusive, mobil ca. 3 €/Monat
Transaktionsgebühr (Flex)variabel je nach Kartentyp und Umsatz
All Card Flatmonatliche Grundgebühr ab ca. 15,90 € inkl. Umsatzvolumen, darüber ca. 2,29%
Mindestlaufzeitab 3 Monate (Flex) bis zu längeren Laufzeiten je nach Tarif
Automatische Verlängerungum 12 Monate, wenn nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird

(Quelle: Öffentliche Tarifangaben PAYONE, paylindo.de und finanzwissen.de, Stand Juni 2026. Konditionen können je nach Verhandlung und Umsatz abweichen.)

Die zwei Haupttarife

All Time Flex ist der transaktionsbasierte Tarif ohne hohe Fixkosten. Geeignet für Betriebe mit schwankendem oder niedrigem Kartenumsatz, für saisonale Betriebe oder Neugründer, die noch keine verlässliche Umsatzprognose haben. Die Mindestlaufzeit ist kurz, dafür sind die Transaktionsgebühren höher.

All Card Flat funktioniert als Flatrate bis zu einem bestimmten Monatsumsatz. Innerhalb dieses Volumens fallen keine Transaktionsgebühren an, darüber hinaus wird ein Prozentsatz fällig. Sinnvoll für Betriebe mit konstantem, planbarem Kartenumsatz, bei denen die Fixkosten durch das enthaltene Volumen amortisiert werden.

Drei realistische Kostenszenarien

BetriebstypMonatl. KartenumsatzModellRichtwert monatliche Kosten
Kleine Eisdiele / Kiosk3.000 €Flexca. 50 bis 70 €
Mittleres Restaurant12.000 €All Card Flatca. 130 bis 170 €
Größere Bar / Betrieb25.000 €All Card Flat (individuell)ca. 250 bis 320 €

Diese Zahlen sind grobe Orientierungswerte. Die tatsächlichen Konditionen hängen vom gewählten Tarif, der Laufzeit und dem individuell verhandelten Vertrag ab. Bei höherem Umsatz lohnt sich aktive Verhandlung.

Wichtiger Hinweis zur automatischen Verlängerung: PAYONE-Verträge verlängern sich laut aktuellen Tarifbedingungen automatisch um 12 Monate, wenn nicht spätestens drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. Wer das übersieht, ist ungewollt in einem weiteren Vertragsjahr. Das ist in der Praxis eine der häufigsten Kritikpunkte.

TSE-Pflicht und GoBD: Was Du wissen musst

Das ist ein Punkt, den viele Ratgeber übergehen, der in der Praxis aber entscheidend ist. Wer eine Kneipe eröffnet oder ein Restaurant startet, kommt an diesem Thema nicht vorbei.

Seit 2021 gilt in Deutschland die Pflicht zur Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) für alle elektronischen Kassensysteme gemäß der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV). Die TSE stellt sicher, dass Kassenvorgänge manipulationssicher protokolliert werden und bei einer Betriebsprüfung revisionssicher vorgelegt werden können.

Wichtig zu verstehen: Die TSE-Pflicht betrifft das Kassensystem, nicht das Zahlungsterminal. PAYONE als Zahlungsabwickler ist nicht für die TSE verantwortlich. Das gastronomische Kassensystem muss diese Anforderung erfüllen. Kassensysteme wie Lightspeed, ready2order oder orderbird bieten TSE-konforme Lösungen an, teils als integrierte Hardware, teils als cloudbasierte TSE. Prüfe vor dem Vertragsabschluss, ob die TSE im Leistungsumfang enthalten ist oder separat berechnet wird.

Gleiches gilt für die GoBD: Auch hier trägt das Kassensystem die Verantwortung. Eine korrekt eingerichtete Kombination aus zertifiziertem Kassensystem und PAYONE-Terminal erfüllt diese Anforderungen, aber die Einrichtung muss von Anfang an sauber erfolgen.

PAYONE Erfahrungen: Was Gastronomen berichten

PAYONE Erfahrungen aus der Praxis sind differenziert und hängen stark vom Betriebstyp, dem gewählten Tarif und der Kassenkombination ab.

Was durchweg positiv bewertet wird:

  • Systemstabilität: Ausfälle sind selten. In der Gastronomie der wichtigste Faktor überhaupt.
  • Kartenakzeptanz: Alle relevanten Netzwerke inklusive Girocard, Visa, Mastercard, NFC, Apple Pay und Google Pay laufen zuverlässig.
  • B2B-Support: Erreichbarkeit und Reaktionszeit sind besser als bei reinen Online-Anbietern.
  • Kassensystemintegration: Für die gängigen gastronomischen Systeme gibt es stabile, erprobte Schnittstellen.
  • PAYONE wurde laut finanzwissen.de zum Kundenservice des Jahres 2026 gewählt.

Was häufig kritisch bewertet wird:

  • Automatische Vertragsverlängerung wird regelmäßig übersehen.
  • Das Onboarding ist bürokratischer als bei Flex-Anbietern, die Legitimationsprüfung kann mehrere Tage dauern.
  • Konditionen sind nicht auf den ersten Blick transparent. Individuelle Verhandlung ist möglich, wird aber nicht proaktiv kommuniziert.
  • Auf Trustpilot fallen Bewertungen gemischt aus: Gelobt werden Tarife und Handhabung, kritisiert werden vor allem Vertrags- und Kündigungsthemen.

Ein typisches Fehlerszenario aus der Praxis: Ein Café eröffnet, der Vertreter bietet günstige Konditionen bei langer Laufzeit. Sechs Monate später zeigt sich, dass die Mehrheit der Gäste bar zahlt, das enthaltene Flatrate-Volumen nie ausgeschöpft wird und die Grundgebühr monatlich anfällt. Mit dem Flex-Tarif wäre der Betreiber günstiger gefahren.

5 Fehler beim PAYONE-Vertragsabschluss, die Gastronomen teuer werden

Diese Fehler tauchen in der Praxis immer wieder auf und lassen sich mit etwas Vorbereitung vollständig vermeiden.

1. Automatische Vertragsverlängerung nicht im Blick

PAYONE-Verträge verlängern sich automatisch um 12 Monate, wenn nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. Wer das nicht im Kalender hat, landet ungewollt in einem weiteren Vertragsjahr.

2. Flatrate-Modell ohne Umsatzprüfung wählen

Die All Card Flat klingt attraktiv, lohnt sich aber nur, wenn das enthaltene Umsatzvolumen tatsächlich regelmäßig ausgeschöpft wird. Wer darunter bleibt, zahlt Grundgebühr ohne Gegenleistung. Der Flex-Tarif ist für schwankende oder unbekannte Umsätze die bessere Ausgangslage.

3. Kassensystemkompatibilität nicht vorab klären

Terminal und Kassensystem zu beauftragen, ohne die Schnittstellenzertifizierung zu prüfen, ist ein klassischer Fehler bei Neueröffnungen. Das Ergebnis: Verzögerungen oder ein Eröffnungstag ohne funktionierende Zahlungsabwicklung.

4. Auf Listenpreise verlassen

PAYONE-Konditionen sind verhandelbar, vor allem bei höherem Umsatzvolumen oder mehreren Terminals. Wer nicht fragt, zahlt den Standardtarif. Konkrete Zahlen und Vergleichsangebote im Gespräch helfen.

5. TSE-Verantwortung falsch zuordnen

Die TSE liegt beim Kassensystem, nicht bei PAYONE. Wer das nicht klärt, riskiert bei einer Betriebsprüfung Nachforderungen.

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PAYONE vs. SumUp vs. Zettle: Der direkte Vergleich

SumUp und Zettle haben ihre Gebühren in den letzten Monaten angeglichen. Seit Juli 2025 berechnet Zettle (jetzt teilweise unter „PayPal Point of Sale“ firmierend) ebenfalls 1,39% pro Transaktion, identisch mit dem SumUp-Standardtarif. Der direkte Vergleich zeigt, wo die echten Unterschiede liegen.

KriteriumPAYONESumUpZettle / PayPal POS
Transaktionsgebührvariabel je Tarif1,39% Standard / 0,79% Plus-Abo1,39% (ab Juli 2025)
Grundgebührab 0 € (Flex) / ab 15,90 € (Flat)keine / 19 €/Monat (Plus)keine
GerätKauf ab ca. 19 € / Miete möglichKauf ab ca. 39 €Kauf ab ca. 79 €
Vertragsbindungab 3 Monate, auto-Verlängerungkeinekeine
Kassensystemintegrationtief zertifizierteingeschränkteingeschränkt
Mehrterminalbetriebzentral verwaltbarbegrenztbegrenzt
TSE-Lösungüber Kassensystemüber Kassensystemeigene TSE-Option
SupportB2B-HotlineOnline/ChatOnline/Chat

(Quellen: SumUp (sumup.com/de-de/preise), Zettle AGB-Änderungen Juli 2025, PAYONE Tarifangaben Stand 2026)

Der entscheidende Unterschied liegt nicht mehr im Transaktionssatz, sondern in der Integrationstiefe und der Verwaltungsinfrastruktur. Wer ein vollständig integriertes, zertifiziertes System mit zentraler Terminalverwaltung braucht, findet das bei SumUp und Zettle nicht in dieser Form.

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Für wen kommt PAYONE in Frage und für wen nicht?

KriteriumPAYONE naheliegendFlexible Alternativen naheliegend
Kartenumsatzkonstant und planbarschwankend oder unbekannt
Betriebsphaseetablierter BetriebNeugründung / Testphase
Kassensystemintegrationtief zertifiziert gefordertStandalone ausreichend
Terminalbedarfmehrere / zentral verwaltbareinzelnes Gerät
VertragsbindungLaufzeit und Kündigung klar kalkulierbarmaximale Flexibilität gefordert
Support-Anspruchtelefonischer B2B-Support wichtigOnline-Support ausreichend

Wer ein Eisdiele-Konzept mit stark saisonal schwankendem Umsatz betreibt, ist mit einem Flex-Tarif oder einem laufzeitfreien Anbieter in der Regel besser aufgestellt als mit einem Flat-Modell mit automatischer Verlängerung.

Checkliste: Das solltest Du vor dem PAYONE-Vertragsabschluss prüfen

Bevor Du unterschreibst, gehe diese Punkte durch. Jeder offene Punkt ist ein Gespräch wert:

  • Kartenumsatz realistisch geschätzt, auch in schwachen Monaten?
  • Tarif gewählt: Flex (transaktionsbasiert) oder All Card Flat?
  • Volumen der Flatrate mit realem Umsatz abgeglichen?
  • Automatische Vertragsverlängerung und Kündigungsfrist im Kalender?
  • Kassensystem-Kompatibilität konkret abgeklärt (Zertifizierungsversion)?
  • TSE-Lösung im Kassensystem vorhanden und korrekt konfiguriert?
  • Einrichtung und Verantwortlichkeit bei Integrationsproblemen geklärt?
  • Konditionen aktiv verhandelt oder nur Standardtarif akzeptiert?
  • Fallback-Lösung bei Verbindungsausfall eingeplant?
  • Onboarding-Zeitplan mit Eröffnungsdatum abgeglichen (mindestens 4 bis 6 Wochen vorab)?

Wie GastroRocket Deine Entscheidung unterstützt

PAYONE ist nur eine von vielen Optionen. Die richtige Wahl hängt immer von Deinem Betrieb ab. Über GastroRocket kannst Du verschiedene Kassensysteme vergleichen und fundierte Entscheidungen treffen.

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So kannst Du Kassensysteme nicht isoliert betrachten, sondern im Kontext Deines gesamten Betriebs bewerten.

In 3 Schritten zum richtigen Zahlungssystem für Deinen Betrieb

GastroRocket ist für Gastronomen dauerhaft und vollständig kostenlos. Du bezahlst nichts, weder für die Registrierung noch für den Vergleich noch für die Kontaktaufnahme mit Anbietern. Darüber hinaus verhandelt GastroRocket für seine Nutzer exklusive Vorzugskonditionen mit Anbietern, die Du als Einzelbetrieb auf direktem Weg nicht bekommst.

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Die Registrierung bei GastroRocket dauert weniger als eine Minute und ist dauerhaft kostenlos. Kein Abo, keine versteckten Gebühren.

Schritt 2: Kassensysteme und Zahlungsanbieter vergleichen

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Schritt 3: Passende Lösung auswählen

Kein langes Hin und Her mit Vertriebsteams. Du wählst die Kombination, die zu Deinem Betrieb passt, und nimmst direkt Kontakt auf.

Fazit: Was Du über das PAYONE Kassensystem wissen solltest

PAYONE ist ein markterprobter Zahlungsabwickler mit messbaren Stärken: Systemstabilität, breite Kartenzertifizierung, tiefe Kassensystemintegration und zentraler Mehrterminalbetrieb. Das sind Eigenschaften, die vor allem für Betriebe mit klarer Betriebsstruktur, konstantem Kartenumsatz und einem professionellen Kassensystem relevant sind.

Die Schwachstellen liegen in der automatischen Vertragsverlängerung, der nicht immer transparenten Preisgestaltung und der geringeren Flexibilität bei unerwarteten Betriebsveränderungen. Für Neugründer, saisonale Betriebe oder alle, die noch keine klare Umsatzprognose haben, gibt es flexiblere Optionen, die weniger Bindung mit sich bringen.

Die entscheidende Frage ist nicht „Ist PAYONE gut oder schlecht?“, sondern „Passt PAYONE zu meinem spezifischen Betrieb, meinem Umsatzprofil und meiner Kassenlösung?“ Die Antwort auf diese Frage hängt von konkreten Zahlen ab, nicht von allgemeinen Einschätzungen.

Vergleiche über 800 Gastro-Anbieter, darunter Kassensysteme, Zahlungsabwickler und Servicepartner, mit echten Bewertungen von Gastronomen aus der Praxis.

Hinweis: Preisangaben und Gebührenstrukturen basieren auf den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung öffentlich zugänglichen Anbieterinformationen (Stand: Juni 2026) und können sich ändern. Steuer- und Compliance-Fragen solltest Du mit einem Steuerberater klären.

Quellen: Deutsche Bundesbank: Zahlungsverhalten in Deutschland 2023 (bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/zahlungsverhalten-in-deutschland-2023-934828, Stand Juli 2024)
PAYONE GmbH: Unternehmenskennzahlen und Pressemitteilungen (payone.com/DE-de/ueber-uns/presse, Stand 2025)
PAYONE GmbH: Gesellschafterstruktur, Closing Worldline/Ingenico (payone.com/DE-de/ueber-uns/presse/erfolgreiches-closing, März 2021)
PAYONE GmbH: Kartenzahlungskosten und Tarifstruktur (payone.com/DE-de/ueber-uns/insights/kartenzahlung-kosten, Stand 2026)
SumUp Preisseite (sumup.com/de-de/preise, Stand Juni 2026)
Zettle by PayPal / PayPal Point of Sale: Kosten und Gebühren (zettle.com/de/kosten, Stand Juni 2026)
Zettle by PayPal: AGB-Änderungen, Transaktionsgebühr 1,39% ab Juli 2025 (zettle.com/de/rechtshinweise/anderungen-der-bedingungen)
§ 146a AO i.V.m. § 1 KassenSichV (Kassensicherungsverordnung) (gesetze-im-internet.de/kassensichv)
Bundesministerium der Finanzen: FAQ zum Kassengesetz und zur Belegausgabepflicht (bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/FAQ-steuergerechtigkeit-belegpflicht.html, Stand 2024)

Häufige Fragen zum PAYONE Kassensystem

Was ist das PAYONE Kassensystem?

Das PAYONE Kassensystem ist keine eigenständige Lösung, sondern die Kombination aus einem gastronomischen Kassensystem und einem PAYONE-Zahlungsterminal. PAYONE selbst ist ein Zahlungsabwickler. Erst durch die Integration mit einem zertifizierten Kassensystem wie Lightspeed, ready2order oder orderbird entsteht eine vollständige Lösung für Bestellmanagement, Tischverwaltung und Kartenzahlung.

Was kostet PAYONE für Gastronomen?

PAYONE bietet zwei Haupttarife: Beim All Time Flex zahlst Du transaktionsbasiert ohne hohe Fixkosten, beim All Card Flat eine monatliche Grundgebühr ab ca. 15,90 Euro inklusive eines Umsatzvolumens. Hinzu kommt das Terminal ab einmalig ca. 19 Euro (stationär) oder ca. 29 Euro (mobil). Die genauen Konditionen sind individuell verhandelbar und hängen von Umsatz und Laufzeit ab.

Was ist der Unterschied zwischen PAYONE und SumUp?

PAYONE und SumUp verfolgen unterschiedliche Ansätze. SumUp bietet 1,39 Prozent Transaktionsgebühr ohne Vertragsbindung und eignet sich für Einsteiger mit flexiblem Bedarf. PAYONE bietet bei höherem Kartenumsatz günstigere Transaktionsraten, erfordert dafür eine Laufzeit und ermöglicht eine tiefere, zertifizierte Integration mit gastronomischen Kassensystemen sowie zentrale Verwaltung mehrerer Terminals.

Welches Kassensystem ist mit PAYONE kompatibel?

Zertifizierte Kassensysteme für die Gastronomie sind unter anderem Lightspeed Restaurant, ready2order und orderbird. Die Integrationstiefe variiert je nach Anbieter und Terminalmodell. Vor Vertragsabschluss sollte konkret abgeklärt werden, welche Schnittstellenversion unterstützt wird und wer bei Verbindungsproblemen den Support übernimmt.

Ist PAYONE TSE-pflichtig und GoBD-konform?

PAYONE als Zahlungsabwickler ist nicht für die TSE verantwortlich. Die Technische Sicherheitseinrichtung ist Pflicht für das Kassensystem, nicht für das Terminal. Das gewählte Kassensystem muss eine zertifizierte TSE mitbringen. Eine korrekt eingerichtete Kombination aus TSE-konformem Kassensystem und PAYONE-Terminal erfüllt auch die GoBD-Anforderungen.

Wie finde ich das passende Kassensystem mit PAYONE-Integration?

Der direkteste Weg ist ein strukturierter Vergleich nach Betriebsgröße, Funktionsumfang und Preismodell. Über GastroRocket lassen sich mehr als 800 Gastro-Lösungen kostenlos vergleichen, darunter alle relevanten PAYONE-kompatiblen Kassensysteme mit echten Bewertungen aus der Gastronomiepraxis und exklusiven Konditionen, die auf direktem Weg nicht zugänglich sind.

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