Katharina Vogt
Redaktion GastroRocket
In 5 Schritten zur richtigen Entscheidung
Stand: Juli 2026
Du betreibst ein Restaurant, ein Café oder einen Imbiss und Deine aktuelle Kasse bremst Dich im Alltag aus. Bonieren dauert zu lange, die Kartenzahlung läuft über ein separates Gerät und spätestens beim Steuerberater wird es kompliziert, weil Zahlen nicht sauber zusammenlaufen. Gleichzeitig weißt Du, dass Dein Kassensystem gesetzliche Vorgaben wie die TSE-Pflicht erfüllen muss und im Zweifel bei einer Kassennachschau genau hinschauen lässt. Ein Anbieter am Markt, der Dir bei der Recherche begegnen kann, ist das Possum Kassensystem. Dieser Ratgeber ordnet zunächst die aktuelle Rechtslage ein und zeigt Dir anschließend in fünf Schritten, was hinter Possum steckt, was es kostet, wo seine Grenzen liegen und wie es im Vergleich zu anderen Anbietern abschneidet. Alle Fakten sind mit Quellen belegt, eine vollständige Übersicht findest Du am Ende des Artikels.
Kurz zusammengefasst für Eilige
Possum ist eine All-in-One-Kasse der Heimpel GmbH mit integrierter Kartenzahlung, TSE, DATEV-Anbindung und vollständigem Offlinebetrieb. Die Hardware kostet je nach Modell zwischen 149 Euro (mobiles Verbundgerät) und rund 1.499 Euro (stationäres High-End-Gerät), die Softwarelizenz läuft ab 39 Euro im Monat bei Jahreszahlung. Stärken sind Rechtssicherheit, echter Offlinebetrieb und ein mit 4,78 von 5 Sternen auf ProvenExpert überdurchschnittlich bewerteter Support. Am Ende findest Du eine Checkliste, ein Rechenbeispiel, Einblicke aus der GastroRocket Market Research und das Quellenverzeichnis.
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Ausgangslage: Warum die Wahl des Kassensystems 2026 kein Nebenthema mehr ist
Die meisten Gastronomen wechseln ihr Kassensystem nicht aus Neugier, sondern weil ein konkretes Problem im Tagesgeschäft auftaucht: Bestellungen werden handschriftlich oder über getrennte Geräte erfasst, die Kartenzahlung läuft über ein externes Terminal, das nicht mit der Kasse verbunden ist, und der Steuerberater bekommt unstrukturierte Daten, die er manuell mit dem Kassenbuch abgleichen muss. Ein modernes Kassensystem soll genau diese Reibungspunkte auflösen, indem es Bonierung, Zahlung und Dokumentation in einem Gerät bündelt.
Hinzu kommt, dass sich die gesetzlichen Anforderungen in kurzer Zeit deutlich verschärft haben. Seit dem 30. September 2020 schreibt die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) vor, dass jede Transaktion über eine technische Sicherheitseinrichtung (TSE) kryptografisch abgesichert wird. Seit dem 1. Januar 2025 musst Du Dein Kassensystem zusätzlich gemäß § 146a Abs. 4 AO innerhalb eines Monats über Mein ELSTER beim Finanzamt melden. Und noch aktueller: Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 9. April 2025 ist auf Seite 60 angekündigt, dass ab dem 1. Januar 2027 eine Registrierkassenpflicht für Geschäfte mit einem Jahresumsatz über 100.000 Euro eingeführt werden soll, also einem Monatsumsatz von rund 8.333 Euro. Wichtig für die Einordnung: Bislang handelt es sich um eine politische Ankündigung, kein konkreter Gesetzentwurf liegt vor, und selbst die genaue Bemessungsgrundlage der 100.000-Euro-Grenze ist laut Deutschem Steuerberaterverband noch nicht abschließend geklärt. Wer aktuell noch mit einer offenen Ladenkasse arbeitet, sollte diese Entwicklung dennoch im Blick behalten, denn die Richtung ist eindeutig vorgegeben.
Parallel verändert sich das Zahlverhalten Deiner Gäste spürbar. Nach der EHI-Studie „Zahlungssysteme im Einzelhandel 2026“, vorgestellt auf dem EHI Payment Kongress am 5. Mai 2026, stieg der Umsatzanteil der Kartenzahlung im deutschen Einzelhandel auf 65,1 Prozent (2024: 63,5 Prozent), während der Bargeldanteil auf 32,3 Prozent sank (2024: 33,8 Prozent). Den größten Einzelanteil an den Kartenzahlungen hält weiterhin die Girocard mit 40,5 Prozent. Eine Kasse ohne integrierte Kartenzahlung bremst also nicht nur Dich, sondern auch Deine Gäste an der Theke aus.
Schritt 1: Verstehen, was das Possum Kassensystem konkret ist
Possum ist eine Marke der Heimpel GmbH mit Sitz in der Industriestraße 38 in 79787 Lauchringen. Das Unternehmen wirbt mit mehr als 95 Jahren Erfahrung im Kassenbau und über 10.000 Installationen in Deutschland und Österreich (Quelle: Possum-Startseite). Possum Kassensysteme sind als All-in-One-Lösungen konzipiert: Kassensoftware, TSE, Bondrucker, Kundendisplay und Kartenterminal stecken je nach Modell in einem einzigen Gerät. Die Bestellung läuft komplett online, Du übermittelst die benötigten Stammdaten zur Programmierung, erhältst das fertig konfigurierte System nach in der Regel rund einer Woche per Post und wirst anschließend per Fernwartung sowie über Schulungsvideos eingearbeitet, ohne dass ein Techniker vor Ort erscheinen muss.
Die aktuelle Possum-Produktlinie im Überblick
| Modell | Einsatzort | Einstiegspreis (Hardware) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Possum5 Lite | Mobil (Verbundgerät) | ab 149 Euro | Kompaktes Zusatzgerät zur Hauptkasse, alternativ als reines EC-Terminal nutzbar |
| Possum10 | Stationär, Tablet-Format | ab 999 Euro | 10,1-Zoll-Display, ohne großes Kundendisplay |
| Possum16 G2DS | Stationär, High-End | ab 1.399 Euro | 15,6-Zoll-Kundendisplay für Logo, Werbung und QR-Codes |
| HEGA7116 | Stationär, Basisstation | ab 1.499 Euro | Für den Verbund mit mehreren mobilen Possum-Geräten ausgelegt |
(Quelle für alle Preise und Modellnamen: Possum-Preisseite, Stand Sommer 2026)
Wichtig für die Praxis: Beim Possum5 Lite lohnt sich ein genauer Blick auf die Geräteabhängigkeit, dazu mehr im nächsten Abschnitt zu den Einschränkungen. Das ist ein Detail, das in vielen oberflächlichen Vergleichen untergeht, für die Kalkulation aber relevant ist.
Funktionen, die im Gastro-Alltag wirklich zählen
Laut Herstellerangabe sind für die Gastronomie besonders diese Funktionen relevant:
- Tischpläne mit Splitt-, Tischwechsel- und Zusammenlegungs-Funktion
- Gangmenü-Steuerung und Happy-Hour-Preise
- Automatische, steuerlich korrekte Trennung von Trinkgeld nach Arbeitgeber und Arbeitnehmer
- Küchenmonitor als Alternative zum klassischen Bondruck in der Küche
- Anbindung an Lieferdienste wie Lieferando, Uber Eats oder Wolt
- Zentrale Artikel- und Preispflege über das Cloudportal myPOSSUM, auch standortübergreifend
Ein Punkt, den viele Betriebe unterschätzen: Possum läuft laut eigener Aussage zu 100 Prozent lokal über eine eigene Datenbank. Internet wird nur für die Lizenzprüfung, für Kartenzahlungen und für optionale Cloud-Dienste wie die DATEV-Anbindung benötigt. Laut Hersteller ist bei einer Fünfjahreslizenz ohne Kartenzahlung und ohne Online-Zusatzdienste über die gesamte Laufzeit keine Internetverbindung erforderlich.
Schritt 2: Vorteile, Einschränkungen und Marktvergleich ehrlich einordnen
Kein Kassensystem passt zu jedem Betrieb gleich gut. Für eine realistische Einschätzung lohnt sich der direkte Blick auf Stärken und auf Punkte, die Du vorab einplanen solltest. Die folgenden Einschränkungen stammen bewusst nur aus offiziellen Angaben von Possum selbst oder aus veröffentlichten Kundenbewertungen, nicht aus eigenen Vermutungen.
Vorteile:
- TSE, GoBD und DSFinV-K vollständig integriert, keine gesonderte Beschaffung nötig
- Echter Offlinebetrieb ohne Cloud-Zwang, dadurch kein Stillstand bei Internetausfall
- Integrierte Kartenzahlung ohne separates Terminal, EC-Terminal-Fixkosten entfallen
- DATEV-Schnittstelle reduziert Aufwand beim Steuerberater spürbar
- 365 Tage Support, laut ProvenExpert mit 4,78 von 5 Sternen aus 184 Bewertungen überdurchschnittlich bewertet
Einschränkungen laut offiziellen Angaben:
- Das Possum5 Lite ist als Verbundgerät konzipiert und bezieht seine TSE-Zertifizierung über eine Hauptkasse; eigenständig lässt es sich nur als reines EC-Terminal nutzen
- Einrichtung und Schulung laufen komplett remote per Fernwartung und Telefon, ein Techniker kommt nicht vor Ort vorbei. Eine bei ProvenExpert veröffentlichte Kundenbewertung beschreibt dies als anfangs gewöhnungsbedürftig, im Ergebnis aber funktionierend
- Zusatzfunktionen wie DATEV-Schnittstelle, Lieferdienstanbindung oder digitaler Kassenbon sind kostenpflichtige Erweiterungen und nicht im Grundpreis der Hauptlizenz enthalten
- Beim Leasing sind Vertragslaufzeiten von in der Regel 60 Monaten üblich, was eine längerfristige Bindung bedeutet
Was zeigt die GastroRocket Market Research zu Kassensystemen?
Eine zusätzliche Einordnung liefert die GastroRocket Market Research März–April 2025, für die GastroRocket gemeinsam mit Kemal Üres Gastronomen zu Anbietern für gastronomischen Bedarf befragt hat. In der Kategorie Kassensysteme flossen 448 Bewertungen von Gastronomen ein. Die Studie ist nicht repräsentativ, sondern gibt eine Auswahl von Followern von GastroRocket und Kemal Üres wieder.
Possum zählt in dieser Erhebung zu den spezialisierten Anbietern mit eigener Hardware und vollständigem Offlinebetrieb, während ein Großteil der in der Studie genannten Systeme cloudbasiert arbeitet. Besonders stark schnitten in der Kategorie Kassensystem zwei Anbieter ab, die auch auf der GastroRocket-Plattform gelistet sind: Gastronovi erreichte eine Gesamtzufriedenheit von 4,5 von 5 Sternen bei einer Weiterempfehlungsquote von 98 Prozent, Orderbird kam auf 4,2 von 5 Sternen bei 89 Prozent Weiterempfehlung.
Diese Werte zeigen, dass es in der Kategorie Kassensysteme mehrere Anbieter mit sehr hoher Zufriedenheit gibt und sich ein Vergleich anhand Deiner eigenen Prioritäten lohnt, statt Dich allein auf Bekanntheit zu verlassen.
Willst Du selbst tiefer vergleichen? In GastroRocket siehst Du weitere Anbieter-Ratings und Kundenstimmen aus dieser Kategorie und kannst direkt prüfen, welches System zu Deinem Betrieb passt, inklusive möglicher exklusiver Vorzugskonditionen.
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Schritt 3: Erfahrungsberichte einordnen statt blind vertrauen
Wer gezielt nach Possum Kassensysteme Erfahrungen sucht, findet auf der offiziellen Possum-Seite mehrere namentlich zugeordnete Kundenstimmen aus der Praxis. Salman von Bavos Imbiss hebt vor allem den persönlichen, gut erreichbaren Support hervor. Emanuel von Hair Level berichtet, dass sich Arbeitsabläufe seit dem Wechsel spürbar beschleunigt haben und die Bedienung auch für neue Mitarbeiter einfach ist. Jonas von Bäckerei Hahn beschreibt, wie er über die myPOSSUM Cloud Preise und Artikel unabhängig vom Standort ändert und sich Tagesumsätze jederzeit vom Smartphone aus ansehen kann (Quelle: Possum-Preisseite, Kundenstimmen).
Diese Rückmeldungen decken sich mit der unabhängigen Bewertung auf ProvenExpert: Possum kommt dort aus insgesamt 184 Bewertungen, davon 39 direkt auf ProvenExpert und 145 aus fünf weiteren Portalen zusammengeführt, auf eine Gesamtnote von 4,78 von 5 Sternen („Sehr Gut“) mit 100 Prozent Empfehlungsquote. In den einsehbaren Einzelbewertungen loben Kunden wiederholt den Support und die einfache Bedienung, einzelne Bewertungen nennen auch kleinere Kritikpunkte wie punktuelle Netzwerkprobleme oder als verbesserungswürdig empfundene Beratung in Einzelfällen.
Kritischere, unabhängig dokumentierte Stimmen abseits von ProvenExpert sind seltener, was auch daran liegt, dass ausführliche neutrale Praxisberichte zu diesem Anbieter insgesamt noch überschaubar sind. Für Deine Entscheidung bedeutet das: Die vorhandenen Erfahrungsberichte sind mehrheitlich positiv und stammen teils von echten, benannten Betrieben, ersetzen aber keinen eigenen, kriterienbasierten Vergleich mit anderen Anbietern.
Spare Zeit bei der Suche: In GastroRocket vergleichst Du Kassensystem-Anbieter, siehst echte Kundenstimmen und Ratings aus der Praxis und kannst mögliche exklusive Vorzugskonditionen nutzen.
Schritt 4: Die Kosten realistisch durchrechnen
Die Preise für Possum Kassensysteme setzen sich aus Hardware, Softwarelizenz und optionalen Zusatzmodulen zusammen. Laut der Preisseite von Possum (Stand Sommer 2026) gelten folgende Werte:
Hardware (einmalig, inklusive Programmierung, Installation und Schulung):
- Possum5 Lite: ab 149 Euro
- Possum10: ab 999 Euro
- Possum16 G2DS: ab 1.399 Euro
- HEGA7116: ab 1.499 Euro
Software (monatlich, zzgl. USt., Preis abhängig von Monats- oder Jahresabo):
- Hauptgerät-Lizenz (obligatorisch): 39 Euro bei Jahreszahlung, 49 Euro im flexiblen Monatsabo
- Verbundlizenz für ein zweites oder mobiles Gerät: 15 Euro bei Jahreszahlung, 19 Euro im Monatsabo
- DATEV-Schnittstelle: 25 Euro bei Jahreszahlung, 30 Euro im Monatsabo
- Lieferdienstschnittstelle (Lieferando, Uber Eats, Wolt): 25 Euro bei Jahreszahlung, 30 Euro im Monatsabo
- Digitaler Kassenbon (eBon): 9,90 Euro monatlich
(Quelle für alle Software- und Hardwarepreise: Possum-Preisseite)
Beim Kauf eines Kassensystems ist außerdem Leasing möglich, laut Possum in der Regel mit 60 Monaten Laufzeit, kürzere Laufzeiten ab 36 Monaten sind auf Anfrage verfügbar.
Beispielrechnung für ein kleines Café mit einem Possum10 über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren (36 Monaten):
| Kostenpunkt | Kauf-Variante | Leasing-Variante |
|---|---|---|
| Hardware | 999 Euro einmalig | 0 Euro Anzahlung |
| Software pro Monat | 39 Euro (Jahresabo) | im Leasingpreis enthalten |
| Gesamtkosten über 36 Monate | 999 Euro + 36 × 39 Euro = 2.403 Euro | abhängig vom Angebot, häufig über die volle Laufzeit von 60 Monaten kalkuliert |
| Effektive Kosten pro Monat | rund 67 Euro | in der Regel höher als bei Kauf, dafür ohne Anfangsinvestition |
Diese Werte basieren auf der öffentlich einsehbaren Preisseite von Possum, Stand Sommer 2026, und können sich je nach Aktion, Ausstattung und individuellem Angebot unterscheiden. Wichtiger als der reine Monatspreis ist ohnehin, ob ein Kassensystem zu Deinem Kartenumsatz, Deiner Betriebsgröße und Deinem gewünschten Vertragsmodell passt, denn ein niedriger Einstiegspreis nützt wenig, wenn Zusatzmodule oder eine lange Vertragsbindung die Kosten später wieder hochtreiben.
Am einfachsten klärst Du das im direkten Vergleich: In GastroRocket stellst Du mehrere Kassensystem-Anbieter samt Kostenstruktur, Kundenstimmen und Ratings gegenüber und siehst, welche Lösung zu Deinem Betrieb passt, inklusive möglicher exklusiver Vorzugskonditionen.
Schritt 5: Die richtige Entscheidung treffen
Für welche Betriebe eignet sich Possum, für welche eher weniger?
Possum positioniert sich als branchenneutrales, aber gastronomietaugliches System und deckt damit ein breites Spektrum ab: klassische Restaurants, Cafés und Bars, Systemgastronomie, Schnellgastronomie und Imbissbetriebe sowie Caterer vom Einzelstandort bis zur Filialstruktur (Quelle: Possum-Branchenübersicht). Auch für Foodtrucks oder kleinere mobile Konzepte ist das Possum5 Lite als Standalone-Kartenterminal eine praktikable Einstiegsoption.
Für Betriebe, die bewusst eine reine Browser-Kasse ohne lokale Installation suchen, oder für sehr große Kettenbetriebe mit komplexen, individuellen IT-Anforderungen lohnt sich ein genauer Blick auf den Funktionsumfang und die technische Architektur, bevor Du Dich entscheidest. Wer gezielt ein rein webbasiertes Kassenkonzept sucht, sollte diesen Punkt explizit mit potenziellen Anbietern klären.
Checkliste: Das solltest Du vor der Entscheidung geklärt haben
- TSE, GoBD und DSFinV-K sind nachweislich vollständig umgesetzt, nicht nur beworben
- Das System läuft auch bei Internetausfall über mehrere Tage stabil weiter
- Kartenzahlung ist direkt integriert, ohne separates Fremdterminal
- Alle laufenden Kosten sind bekannt, inklusive DATEV-, Lieferdienst- und eBon-Modulen
- Die Vertragslaufzeit passt zu Deiner Planungssicherheit, insbesondere bei Leasing über bis zu 60 Monate
- Eine Demo oder ein persönliches Beratungsgespräch wurde vor dem Kauf genutzt
- Support ist auch außerhalb klassischer Bürozeiten erreichbar
- Das System lässt sich bei Bedarf um weitere Geräte oder Standorte erweitern, inklusive der dafür anfallenden Verbundlizenzen
Ein typischer Fehler bei der Kassenauswahl ist, sich allein auf den Preis der Hardware zu konzentrieren und laufende Kosten für Zusatzmodule erst später zu entdecken. Diese Checkliste hilft Dir, genau das zu vermeiden.
Fazit: Lohnt sich das Possum Kassensystem für Deinen Betrieb?
Possum Kassensysteme bieten eine solide, rechtssicher ausgestattete All-in-One-Lösung, die besonders für klassische Restaurants, Cafés, Bars und Systemgastronomie gut durchdacht ist. Die Kombination aus integrierter Kartenzahlung, DATEV-Anbindung und echtem Offlinebetrieb trifft zentrale Anforderungen des Gastro-Alltags, allerdings zu einem Einstiegspreis, der über manchem reinen Tablet-basierten Wettbewerber liegt. Mit Blick auf die für 2027 angekündigte Registrierkassenpflicht lohnt sich die Entscheidung für ein TSE-konformes System für Betriebe ab einem Jahresumsatz von 100.000 Euro ohnehin, auch wenn die genaue gesetzliche Ausgestaltung noch aussteht. Ob Possum dabei die beste Wahl für Deinen konkreten Betrieb ist, hängt von Details ab, etwa der Betriebsgröße, dem gewünschten Vertragsmodell oder speziellen Anforderungen an die Hardware. Statt Dich auf eine einzelne Anbieterseite zu verlassen, lohnt sich ein direkter, kriterienbasierter Vergleich mehrerer Systeme.
In GastroRocket kannst Du passende Kassensystem-Anbieter für die Gastronomie vergleichen, echte Kundenstimmen und Ratings einsehen und prüfen, welcher Anbieter zu Deinem Betrieb passt. Zusätzlich findest Du dort mögliche exklusive Vorzugskonditionen.
Quellen: Alle Angaben in diesem Artikel wurden anhand der folgenden Quellen recherchiert und zuletzt im Juli 2026 überprüft. Preise, Produktbezeichnungen und politische Vorhaben können sich seither geändert haben, insbesondere die für 2027 angekündigte Registrierkassenpflicht befindet sich noch im Gesetzgebungsverfahren.
https://www.possum-kassensysteme.de/,
https://www.provenexpert.com/de-de/possum-kassensysteme-by-heimpel-gmbh/,
https://www.gesetze-im-internet.de, https://www.bzst.de/DE/Unternehmen/Aussenpruefungen/DigitaleSchnittstelleFinV/digitaleschnittstellefinv_node.html, https://www.ehi.org/presse/smartphone-statt-portemonnaie-mobile-payment-boomt/,
https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/neu-plaene-zur-registrierkassenpflicht_168_654248.html, https://www.ehdv.de/neue-registrierkassenpflicht-ab-2027-was-haendlerinnen-jetzt-wissen-muessen/, GastroRocket Market Research März–April 2025 (GastroRocket & Kemal Üres, Umfrage zur Bewertung von Anbietern für gastronomischen Bedarf; Kategorie Kassensysteme mit 448 teilnehmenden Gastronomen). Interne Studie ohne öffentliche URL. Hinweis: Die Studie ist nicht repräsentativ, sondern gibt eine Auswahl von Followern von GastroRocket und Kemal Üres wieder.
Disclaimer: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Für verbindliche Aussagen zu Preisen, Vertragskonditionen und gesetzlichen Pflichten wende Dich bitte direkt an Possum beziehungsweise an Deinen Steuerberater. Insbesondere die Registrierkassenpflicht ab 2027 basiert auf einer politischen Ankündigung im Koalitionsvertrag und ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels noch nicht als Gesetz verabschiedet. Die zitierte Marktforschung stammt von GastroRocket selbst und wurde nicht von einem externen, unabhängigen Institut durchgeführt; sie basiert auf freiwilligen Angaben von Gastronomen aus dem GastroRocket-Netzwerk und bildet daher vor allem die Meinung dieser Stichprobe ab, nicht zwingend den vollständigen deutschen Markt.
Häufige Fragen zum Possum Kassensystem
Ein Possum Kassensystem kostet zwischen 149 Euro für ein mobiles Verbundgerät und rund 1.499 Euro für die stationäre Variante mit großem Kundendisplay. Hinzu kommt eine monatliche Softwarelizenz ab 39 Euro bei Jahreszahlung. Zusatzmodule wie eine DATEV Schnittstelle oder eine Lieferdienstanbindung kosten separat 25 bis 30 Euro im Monat.
Ja, das Possum Kassensystem ist TSE-konform und erfüllt die Vorgaben der Kassensicherungsverordnung. Jede Transaktion wird über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung kryptografisch abgesichert und im vorgeschriebenen DSFinV-K-Format dokumentiert. Damit deckt das System sowohl die Kassenmeldepflicht beim Finanzamt als auch eine mögliche Kassennachschau ab.
Ja, die Possum Kasse bucht Bestellungen und Zahlungen vollständig lokal über eine eigene Datenbank und ist damit unabhängig von einer Internetverbindung. Online wird lediglich für Kartenzahlungen, die Lizenzprüfung und optionale Cloud-Funktionen wie die DATEV-Anbindung benötigt. Für den Kassenalltag in der Gastronomie bedeutet das einen stabilen Betrieb auch bei Netzwerkausfällen.
Ein Possum Kassensystem eignet sich vor allem für Restaurants, Cafés, Bars, Imbisse und Systemgastronomie mit Bedarf an einer rechtssicheren All-in-One-Lösung. Auch Caterer und mobile Konzepte wie Foodtrucks können es über das kompakte Possum5 Lite nutzen. Wer mehrere Kassensysteme gegenüberstellen möchte, findet über eine Vergleichsplattform wie GastroRocket eine Übersicht passender Anbieter für den eigenen Betriebstyp.
Possum Kassensysteme Erfahrungen fallen in veröffentlichten Kundenbewertungen überwiegend positiv aus, mit einer Gesamtnote von 4,78 von 5 Sternen bei ProvenExpert. Gastronomen loben besonders den persönlichen Support und die einfache Bedienung im Alltag. Für eine fundierte Entscheidung lohnt sich zusätzlich ein unabhängiger Vergleich mit anderen Kassensystem-Anbietern, etwa über GastroRocket.