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Kemal Üres

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Kemal Üres

Was kann die Kasse wirklich, was kostet sie und lohnt sie sich für Deinen Betrieb?

Speedy Kassensystem im Check

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Lesedauer12 Minuten

In diesem Ratgeber erfährst Du, worauf es bei der Wahl eines Kassensystems ankommt, welche Funktionen wirklich wichtig sind und ob ein Speedy Kassensystem die passende Lösung für Deinen Betrieb ist.

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Speedy Kassensystem
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Katharina Vogt

Katharina Vogt

Redaktion GastroRocket

Was kann die Kasse wirklich, was kostet sie und lohnt sie sich für Deinen Betrieb?

Stand: Juni 2026

Es ist Samstagabend, 20 Uhr. Zwölf offene Tische, das Lokal voll, drei Gruppen wollen gleichzeitig zahlen und eine Person an Tisch 7 besteht auf separater Rechnung. Genau in diesem Moment entscheidet sich, ob Dein Kassensystem ein Werkzeug ist oder ein Problem. Wer sich vorher die falsche Kasse ausgesucht hat, lernt das hier. Wer sich noch entscheiden muss, liest jetzt weiter.

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Speedy Kasse ist eine Android-Kassensoftware der mtMax GmbH, die auf eigener Hardware läuft oder als Bundle gekauft werden kann
  • Die gewerblich nutzbare Pro-Version ist GoBD- und KassenSichV-konform und arbeitet mit zertifizierter TSE
  • Kosten: ab ca. 19 Euro/Monat (Basic) bzw. 29 Euro/Monat (Premium), Mindestlaufzeit 2 Monate
  • Gesamtkosten im ersten Jahr inklusive Hardware liegen für kleine Betriebe typischerweise bei ca. 500 bis 700 Euro
  • Stärken: freie Hardwarewahl, Offline-Betrieb, schnelle Einrichtung, niedrige Einstiegskosten
  • Grenzen: kein iOS, eingeschränkt bei komplexer Systemgastronomie und tiefer Warenwirtschaft
  • Alternativen im Markt: ready2order, orderbird, helloCash, Lightspeed Restaurant

Warum die Wahl des Kassensystems so viele Gastronomen überfordert

Das Problem liegt selten an der Kasse selbst, sondern am Markt drumherum. Dutzende Anbieter werben mit ähnlichen Versprechen, die Preismodelle reichen von kostenlosen Apps bis zu Komplettsystemen für mehrere tausend Euro.

Dazu kommen rechtliche Anforderungen: die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), die GoBD, die Pflicht zur zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) und seit 2024 verschärfte Prüfroutinen bei der Kassennachschau durch Finanzämter. Wer hier falsch entscheidet, zahlt doppelt: einmal für das ungeeignete System und ein zweites Mal für den Wechsel inklusive Datenmigration, Schulung und Umgewöhnung des Teams mitten im Tagesgeschäft.

Ob eine Kasse im Samstagabendstress mit 80 Gästen und drei gleichzeitigen Tischabrechnungen zuverlässig funktioniert, steht in keinem Prospekt.

Was ist die Speedy Kasse?

Speedy Kasse ist eine Kassensoftware der mtMax GmbH aus Wiesloch. Entwickelt wurde sie von Dipl.-Ing. Martin Schmidt, der zuvor Erfahrungen als Entwickler bei SAP SE gesammelt hatte, einem der weltweit führenden Softwarehersteller für Geschäftsprozesse. Das System läuft auf eigener Serverinfrastruktur, wird laufend weiterentwickelt und ist seit Jahren im Markt etabliert.

Statt Dich an teure Spezialhardware zu binden, installierst Du die Software auf einem Android-Gerät Deiner Wahl oder kaufst ein fertiges Bundle mit Kassenterminal, Bondrucker und TSE. Mit nachweislich über 16.000 verkauften Lizenzen im deutschsprachigen Raum gehört Speedy Kasse zu den etablierten Lösungen für kleine und mittlere Betriebe. Besonders verbreitet ist sie bei saisonal arbeitenden Betrieben wie einer Eisdiele, wo Offline-Betrieb, schnelle Einrichtung und ein flexibles Preismodell besonders zählen.

Das Konzept dahinter ist bewusst pragmatisch: Selbsteinrichtung ohne Techniker, kurze Einarbeitung für neue Mitarbeiter und ein Preismodell, das auch für kleine Betriebe und Saisonkonzepte tragbar bleibt.

Welche Funktionen bietet die Speedy Kasse für die Gastronomie?

Für den Gastrobetrieb bringt die Software einen eigenen Gastronomie-Modus mit. Hier die relevanten Funktionen im Überblick:

Tischverwaltung mit Tischplan

Du legst Deinen Gastraum digital an, buchst Bestellungen tischbezogen und behältst offene Posten im Blick. Teilzahlungen und das Splitten von Rechnungen sind möglich, ebenso flexible Rabattsteuerung auf Beleg- oder Artikelebene. Bei einer Gruppe von acht Personen, die am Ende separat zahlen will, kostet Dich das in der Praxis Sekunden statt Minuten.

Mobiles Kassieren am Tisch

Da Speedy auf jedem Android-Gerät läuft, kassierst Du direkt am Tisch, an der Theke oder im Außenbereich. Wege zur stationären Kasse entfallen, der Bon landet über Bluetooth direkt beim Bondrucker. Für Betriebe mit Biergarten oder Veranstaltungsgeschäft entfallen damit Wege zur stationären Kasse, was sich vor allem in Stoßzeiten auf die Abläufe auswirkt.

Offline-Fähigkeit

Die Kasse arbeitet auch ohne Internetverbindung vollständig weiter. Gerade in Kellerlokalen, auf Festivals oder an Marktständen ist das kein Nice-to-have, sondern Grundvoraussetzung für einen störungsfreien Betrieb. Cloud-Funktionen wie Fernauswertungen synchronisieren sich, sobald wieder eine Verbindung besteht.

Tagesabschluss, Kassenbuch und Berichte

Der Z-Bericht (Tagesabschluss) lässt sich direkt aus der Kasse heraus erstellen und rechtssicher speichern. Das integrierte Kassenbuch erfüllt die Buchführungspflichten für Barbetriebe und ist damit auch für alle relevant, die eine Bar oder Kneipe eröffnen und vom ersten Tag an rechtssicher kassieren müssen. Umsatzstatistiken lassen sich nach Warengruppe, Artikel, Mitarbeiter oder Zeitraum auswerten, in der Premium-Version auch per Cloud-Fernzugriff vom Smartphone aus.

Trinkgelderfassung

Trinkgelder lassen sich separat erfassen und abrechnen, was für die korrekte Verbuchung und die Lohnabrechnung von Servicekräften relevant ist. Viele günstige Systeme unterschlagen diese Funktion, was bei einer Kassennachschau problematisch werden kann.

Schnittstellen und Erweiterungen

Speedy bietet eine Lieferando-Schnittstelle, die Bestellungen direkt in die Kasse überträgt und doppelte Eingaben vermeidet, was in einem vollen Abenddienst den Unterschied zwischen einer Bestellung, die rechtzeitig in die Küche kommt, und einer, die verloren geht, ausmachen kann. Dazu kommen Anbindungen für Kartenzahlungsterminals, Cloud-Dienste, Barcodescanner sowie DATEV-Export für den Steuerberater.

Rechtssicherheit

Die kostenpflichtige Pro-Version ist finanzamtkonform nach GoBD und KassenSichV und arbeitet mit zertifizierter TSE (z. B. Swissbit USB). Für Österreich wird die RKSV erfüllt. Wichtig: Die kostenlose Free-Edition ist ausdrücklich nicht für den gewerblichen Einsatz zugelassen und eignet sich ausschließlich für Vereine und private Anwendungen.

Was kostet das Speedy Kassensystem wirklich? Alle Versionen im Vergleich

Die Software wird im Monatsabo abgerechnet, mit einer Mindestlaufzeit von 2 Monaten, danach monatlich kündbar. Die folgende Übersicht zeigt Dir auf einen Blick, welche Version zu welchem Betriebstyp passt und was sie gewerblich tatsächlich leistet (Richtwerte, Stand 2026, je nach Händler und Gerätezahl variabel):

VersionPreis/MonatZielgruppeKernfunktionen
FreekostenlosVereine, PrivatGrundfunktionen, nicht gewerblich nutzbar
Basicab ca. 19 €Einsteiger, kleine BetriebeTischverwaltung, Kassenbuch, Benutzer- und Arbeitszeiterfassung, TSE-Pflicht erfüllt
Premiumab ca. 29 €Wachsende BetriebeZusätzlich: Lagerverwaltung, Gutscheine, erweiterte Statistiken, Cloud-Zugriff
Event/Saisonca. 12 € / 12 TageMärkte, Feste, FestivalsFast voller Premium-Umfang, Startzeit frei wählbar

Dazu kommen einmalige Hardware-Kosten. Wer bereits ein Android-Tablet besitzt, investiert nur noch in TSE und Bondrucker. Fertige Bundles (Terminal + Drucker + TSE) bewegen sich meist im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich.

Konkretes Kostenbeispiel für ein kleines Café im ersten Betriebsjahr: Basic-Abo 19 € x 12 = 228 €, Bundle (Terminal, Bondrucker, TSE) ca. 350 €, Gesamtkosten Jahr 1 ca. 578 €. Ab Jahr 2: nur noch ca. 228 € jährlich.

Zum Vergleich: Viele cloudbasierte Komplettsysteme etablierter Anbieter wie Lightspeed oder Lightfix liegen allein beim Abo bei 89 bis 249 Euro pro Monat, Hardware und TSE nicht eingerechnet. Der Preisunterschied ist erheblich, was jedoch nichts darüber aussagt, welches System besser zu Deinem Betrieb passt. Für mobile Betriebe ohne vorhandenes Equipment gibt es mit speedy pay zudem eine Kombilösung, bei der Kassensoftware und Kartenzahlungsterminal in einem Gerät vereint sind und kein separates Kartenlesegerät nötig ist.

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Einrichtung und Wechsel: Was Dich das wirklich kostet

Speedy ist auf Selbsteinrichtung ausgelegt. Du lädst die App herunter, richtest Warengruppen, Artikel und Tischplan ein und bist in der Regel innerhalb weniger Stunden produktiv. Für die meisten kleinen Betriebe ist kein Techniker und keine kostenpflichtige Einrichtungsleistung notwendig.

Wenn Du von einem bestehenden System wechselst, sind drei Punkte zu klären: Kannst Du Artikeldaten als CSV importieren? (Ja, das ist möglich.) Wie exportierst Du Verlaufsdaten aus der alten Kasse für die Archivierungspflicht? (Vorher beim alten Anbieter klären, nicht bei Speedy.) Und wann ist der beste Zeitpunkt für den Wechsel? (Saisontief oder Betriebsurlaub, nie mitten in einer Hochsaison.)

Lohnt sich die Speedy Kasse für Deinen Betrieb?

Die folgende Übersicht zeigt, für welche Betriebstypen Speedy konzipiert ist und wo das System strukturell an seine Grenzen stößt:

Speedy passt gut, wenn…Speedy stößt an Grenzen, wenn…
Du ein Café, Bistro, Eiscafé, Imbiss oder Foodtruck betreibstDu Systemgastronomie mit mehreren Bondruckern und Küchenmonitoren führst
Du schnelle Selbsteinrichtung ohne Techniker brauchstDu zwingend auf iOS-Hardware setzen willst
Dein Team häufig wechselt und schnell eingearbeitet sein sollDu tiefe Warenwirtschaft mit Rezepturverwaltung und automatischer Bestellauslösung benötigst
Du saisonal oder mobil arbeitest und Offline-Betrieb brauchstDu komplexe Mehrfilialsysteme mit zentraler Steuerung verwaltest
Dein Budget begrenzt ist oder Du gerade gründestDu auf ein POS-System mit eigenem iPad-Ökosystem angewiesen bist

Das beste Kassensystem ist nicht das mit den meisten Funktionen, sondern das, dessen Umfang Deinem tatsächlichen Bedarf entspricht. Jede Funktion, die Du nicht nutzt, bezahlst Du trotzdem, sei es in Geld oder in Komplexität.

Checkliste: Das solltest Du vor dem Kauf klären

Bevor Du Dich entscheidest, beantworte diese fünf Fragen:

  • Welche Hardware habe ich bereits (Tablet, Drucker)? Was muss ich dazukaufen?
  • Brauche ich Offline-Betrieb und Tischverwaltung oder reicht eine einfachere Lösung?
  • Will ich Bestellungen über Lieferando oder andere Plattformen direkt integrieren?
  • Wechsle ich von einem bestehenden System und muss Daten migrieren oder archivieren?
  • Habe ich echte Bewertungen aus Betrieben meiner Größenordnung gelesen, nicht nur die Herstellerseite?

Speedy Kasse vs. Alternativen: Wo liegen die Unterschiede?

Laut einer GastroRocket-Umfrage unter 448 Gastronomen (Februar–April 2025) sind dies die meistgenutzten Kassensysteme im Vergleich zu Speedy Kasse (1,95 % Marktanteil):

  • ready2order kommt in der Umfrage auf 6,41 % Marktanteil und ist auf Android und iPad verfügbar. Ähnliche Preisstruktur wie Speedy, mit starkem Fokus auf Integration von Lieferdiensten und onboardingfreundlicher Einrichtung.
  • orderbird erreicht 15,32 % Marktanteil und eine Weiterempfehlung von 89 % – einer der höchsten Zufriedenheitswerte in der Kategorie. Stark auf iPad ausgerichtet, mit einfacher Bedienung, gutem Support und tiefen Gastronomie-Workflows. Etabliert besonders im gehobenen Restaurantsegment.
  • helloCash ist besonders einsteigerfreundlich und in Österreich weit verbreitet. Punktet mit einem kostenlosen Einstiegstarif und unkomplizierter Einrichtung.
  • Lightspeed Restaurant ist mit 17,27 % Marktanteil das meistgenutzte System in der Umfrage. Richtet sich an Betriebe mit komplexen Anforderungen, tiefer Warenwirtschaft und Multisystemumgebungen.

Welches System am Ende passt, hängt von Betriebsgröße, Konzept, Hardware-Präferenz und Budget ab – nicht von Werbeversprechen. Genau diese Abwägung lässt sich am besten anhand echter Bewertungen von Gastronomen treffen, die diese Systeme im Alltag nutzen.

Quelle: Auswertung Gastronomen – Umfrage zur Bewertung von Anbietern zum gastronomischen Bedarf, GastroRocket & Kemal Üres, Februar–April 2025.

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Wie GastroRocket Deine Entscheidung unterstützt

Speedy ist nur eine von vielen Optionen. Die richtige Wahl hängt immer von Deinem Betrieb, Deinem Konzept und Deinem Budget ab, nicht von einem einzigen Testbericht. Über GastroRocket kannst Du verschiedene Kassensysteme im Kontext Deines gesamten Betriebs vergleichen, nicht isoliert, sondern eingebettet in alle anderen Entscheidungen, die eine Betriebseröffnung oder einen Systemwechsel begleiten.

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In 3 Schritten zum passenden Kassensystem über GastroRocket

Eine Kassensystem-Entscheidung ist keine, die Du mal eben zwischen zwei Schichten triffst. Wer hier überstürzt entscheidet, zahlt das oft über Jahre. GastroRocket macht den Vergleich strukturiert, unabhängig und kostenlos.

Schritt 1: Betrieb anlegen und Anforderungen definieren

Melde Dich kostenlos an und trage die wichtigsten Eckdaten Deines Betriebs ein: Konzepttyp, Betriebsgröße, Anzahl der Zahlungspunkte und ob Du TSE, Tischverwaltung oder Lieferplattform-Anbindung benötigst. Das dauert unter zwei Minuten und sorgt dafür, dass Dir nur Systeme vorgeschlagen werden, die wirklich zu Deinen Anforderungen passen.

Schritt 2: Anbieter vergleichen mit echten Gastro-Bewertungen

GastroRocket gibt Dir Zugang zu über 800 geprüften Anbietern, inklusive über 5.000 Bewertungen von Gastronomen aus der Praxis. Du siehst auf einen Blick, welche Systeme für Deinen Betriebstyp empfohlen werden, was sie kosten und wo andere Gastronomen Stärken und Schwächen sehen. Kein Herstellermarketing, sondern Erfahrungswerte aus dem echten Betrieb.

Schritt 3: Individuelle Angebote mit Bestpreis-Garantie anfragen

Sobald Du weißt, welche Systeme für Dich in Frage kommen, kannst Du direkt über GastroRocket Angebote anfragen. Als GastroRocket-Nutzer profitierst Du von exklusiven Vorzugskonditionen, die Du so nicht direkt beim Anbieter bekommst. Ohne Kaltakquise, ohne Verkaufsgespräche, in Deinem eigenen Tempo.

Wer diesen Schritt jetzt auslässt, fängt in drei Monaten wieder bei null an und vergleicht dann unter Zeitdruck, wenn die Eröffnung naht oder das alte System bereits versagt.

Typische Fehler bei der Kassensystem-Entscheidung

Nur auf den Monatspreis schauen. Wer 19 Euro mit 49 Euro vergleicht, ohne Hardware, TSE, Support und Zusatzmodule einzurechnen, vergleicht Äpfel mit Birnen. Rechne den Dreijahreszeitraum durch: Abo-Kosten, Hardware-Abschreibung, TSE-Erneuerung nach fünf Jahren und mögliche Upgrade-Kosten.

Den Praxistest auslassen. Speedy bietet eine Free-Edition zum Testen: Lade die App, richte zehn Deiner meistverkauften Artikel ein und simuliere eine Tischabrechnung mit Splitting. Wenn die Bedienlogik nach zwanzig Minuten nicht intuitiv sitzt, wird sie es im Samstagabendstress auch nicht sein.

Erfahrungen ignorieren und nur Herstellerseiten lesen. Wie schnell der Support auf eine Fehlermeldung um 19:30 Uhr reagiert und ob der Tagesabschluss unter Last fehlerfrei läuft, steht in keinem Datenblatt. Das erfährst Du nur aus Bewertungen von Betrieben, die das System täglich nutzen.

Fazit: Wann ist Speedy die richtige Wahl?

Das Speedy Kassensystem ist ein Android-basiertes Kassensystem mit niedrigen Einstiegskosten, freier Hardwarewahl und Offline-Betrieb. Es richtet sich primär an kleine und mittlere Gastrobetriebe, die ohne Technikerunterstützung starten wollen. Wo das System an Grenzen stößt, etwa bei iOS-Hardware, komplexer Warenwirtschaft oder Systemgastronomie-Workflows, sind Alternativen wie orderbird oder Lightspeed Restaurant zu prüfen.

Fang mit dem Vergleich an. Alles andere ergibt sich daraus.

Finde das Kassensystem, das wirklich zu Deinem Betrieb passt: Vergleiche bei GastroRocket Anbieter mit echten Bewertungen aus der Gastronomie.

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Hinweis:
Preisangaben und Versionsstrukturen basieren auf den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung öffentlich zugänglichen Anbieterinformationen (Stand: Juni 2026) und können sich ändern. Steuer- und Compliance-Fragen solltest Du mit einem Steuerberater klären.

Quellen:
mtMax GmbH: Speedy Kasse – Produktseite, Versionsübersicht und Preisstruktur (kasse-speedy.de, Stand Juni 2026)
mtMax GmbH: Speedy Kasse – App-Informationen und Nutzerbewertungen (play.google.com/store/apps/details?id=com.pepperm.cashbox, Stand Juni 2026)
DEHOGA Bundesverband: BMF-Schreiben zur Kassenmeldepflicht ab Januar 2025 (dehoga-bundesverband.de/fileadmin/Startseite/09_DEHOGA_compact/Anlagen_2024/BMF-Schreiben_Mitteilungspflicht_Kassen_28.6.2024.pdf, Stand Juni 2024)
DEHOGA Bayern: Elektronische Kassensysteme – Meldepflicht ab 2025 (dehoga-bayern.de/aktuelles/detailansicht/article/elektronische-kassensysteme-meldepflicht-ab-2025, Stand Oktober 2024)
§ 146a AO i.V.m. § 1 KassenSichV – Kassensicherungsverordnung (gesetze-im-internet.de/kassensichv)
Bundesministerium der Finanzen: FAQ zum Kassengesetz und zur Belegausgabepflicht (bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/FAQ-steuergerechtigkeit-belegpflicht.html, Stand 2024)
Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern (GoBD), BMF-Schreiben vom 28. November 2019 (bundesfinanzministerium.de, Stand 2024)
kassensystemevergleich.de: Kasse Speedy – Erfahrungen und Kosten (kassensystemevergleich.de/kasse-speedy, Stand April 2026)

Häufige Fragen zum Speedy Kassensystem

Was kostet das Speedy Kassensystem pro Monat?

Das Speedy Kassensystem kostet ab ca. 19 Euro pro Monat für die Basic-Version und ab ca. 29 Euro für Premium, mit einer Mindestlaufzeit von 2 Monaten, danach monatlich kündbar. Dazu kommen einmalige Hardware-Kosten für Terminal, Bondrucker und TSE. Wer bereits ein Android-Tablet besitzt, zahlt im ersten Jahr typischerweise unter 600 Euro für die Gesamtausstattung,

Ist das Speedy Kassensystem finanzamtkonform?

Das Speedy Kassensystem ist in der kostenpflichtigen Pro-Version finanzamtkonform nach GoBD und KassenSichV und arbeitet mit zertifizierter TSE. Die kostenlose Free-Edition ist ausdrücklich nicht für den gewerblichen Einsatz zugelassen und bei einer Kassennachschau durch das Finanzamt nicht ausreichend.

Funktioniert Speedy Kasse ohne Internet?

Die Speedy Kasse arbeitet vollständig offline: Alle Kassenfunktionen, einschließlich Tischverwaltung, Bonierung und Tagesabschluss, stehen ohne Internetverbindung zur Verfügung. Cloud-Funktionen wie Fernauswertungen synchronisieren sich automatisch, sobald wieder eine Verbindung besteht.

Für welche Betriebe eignet sich das Speedy Kassensystem?

Das Speedy Kassensystem eignet sich vor allem für kleine und mittlere Gastrobetriebe wie Cafés, Bistros, Imbisse, Foodtrucks und Eisdielen sowie für saisonal arbeitende Betriebe und Marktstände. Für Systemgastronomie mit mehreren Bondruckern, Küchenmonitoren und komplexen Warenwirtschaftsanforderungen oder für Betriebe mit iOS-Hardware ist das System weniger geeignet.

Welche Hardware brauche ich für die Speedy Kasse?

Die Speedy Kasse läuft auf jedem Android-Gerät mit einer aktuellen Android-Version. Für den Gastrobetrieb werden zusätzlich ein Bondrucker (Bluetooth oder WLAN), eine zertifizierte TSE und optional eine Kassenlade benötigt. Fertige Hardware-Bundles sind über Fachhändler erhältlich, alternativ lässt sich vorhandenes Android-Equipment weiterverwenden.

Wie lange dauert die Einrichtung des Speedy Kassensystems?

Die Einrichtung des Speedy Kassensystems ist auf Selbstinstallation ausgelegt und dauert für die meisten kleinen Betriebe wenige Stunden. Die App wird heruntergeladen, Warengruppen, Artikel und Tischplan werden manuell angelegt oder per CSV importiert. Ein Techniker ist dafür nicht erforderlich.

Wie wechsle ich von meiner alten Kasse zu Speedy?

Der Wechsel zu Speedy läuft in drei Schritten: Artikeldaten aus dem alten System exportieren und als CSV in Speedy importieren, Verlaufsdaten beim bisherigen Anbieter für die gesetzliche Archivierungspflicht sichern und den Umstieg im Saisontief oder während des Betriebsurlaubs durchführen. Ein Kassensystemvergleich vorab, etwa über GastroRocket mit über 5.000 Praxisbewertungen, hilft dabei sicherzustellen, dass Speedy tatsächlich der richtige Nachfolger für den eigenen Betriebstyp ist.

Unterstützt Speedy Kartenzahlung und DATEV-Export?

Die Speedy Kasse unterstützt Kartenzahlung über kompatible externe Terminals sowie über speedy pay, eine Kombilösung aus Kasse und Kartenterminal in einem Gerät. Der DATEV-Export ist ebenfalls verfügbar: Kassenbuch, Z-Berichte und Umsatzdaten lassen sich in gängigen Formaten für den Steuerberater ausgeben.

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