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Kemal Üres

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Kemal Üres

So findest Du die richtige Lösung für Deinen Betrieb

SumUp Kartenterminal

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Dieser Leitfaden erklärt Dir konkret, wie das Kartenterminal von SumUp funktioniert, welche Modelle es gibt, was es kostet, wie Du es einrichtest – und wann eine Alternative besser passt.

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SumUp Kartenterminal
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Katharina Vogt

Katharina Vogt

Redaktion GastroRocket

SumUp Kartenterminal – So findest Du die richtige Lösung für Deinen Betrieb

Wer bargeldlose Zahlung in seinem Betrieb einführen möchte, stößt schnell auf das SumUp Kartenterminal. Es ist günstig im Einstieg, ohne Vertragsbindung und innerhalb von Minuten einsatzbereit – besonders in der Gastronomie und im Einzelhandel weit verbreitet. Aber ist es auch die richtige Wahl für Dich?

Dieser Leitfaden erklärt Dir konkret, wie das Kartenterminal von SumUp funktioniert, welche Modelle es gibt, was es kostet, wie Du es einrichtest – und wann eine Alternative besser passt.

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Was ist das SumUp Kartenterminal?

SumUp ist ein mPOS-Anbieter (Mobile Point of Sale) aus Berlin, der seit 2012 Kartenterminals für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt. Über vier Millionen Betriebe in Europa nutzen die Lösung bereits.

Das Prinzip: Du kaufst ein Kartenlesegerät einmalig, bezahlst keine monatlichen Fixkosten und zahlst nur eine Transaktionsgebühr, wenn tatsächlich eine Zahlung eingeht. Akzeptiert werden alle gängigen Zahlungsmethoden – EC-Karte, Kreditkarte (Visa, Mastercard, Amex), sowie kontaktlose Zahlungen per NFC, Apple Pay und Google Pay.

SumUp ist EMV- und PCI-DSS-zertifiziert und entspricht damit den aktuellen Sicherheitsstandards im Zahlungsverkehr. Kundendaten werden verschlüsselt übertragen und nicht gespeichert.

Welches SumUp Kartenterminal passt zu Dir? – Modellvergleich

SumUp bietet aktuell drei Kartenterminals an:

Modell Preis (inkl. MwSt.) Verbindung Besonderheit Für wen geeignet
Solo Lite ca. 34 € Bluetooth + Smartphone Kompakt, leicht, Gorilla-Glas Mobile Händler, Marktstände, Kleinstbetriebe
Solo ca. 79 € Eigene SIM-Karte Eigenständig, kein Smartphone nötig Gastronomie, stationärer Handel
Solo + Drucker ca. 98 € Eigene SIM-Karte Inkl. Bondrucker Betriebe mit Belegpflicht
Terminal ca. 152 € WLAN / LAN Touchscreen, integrierter Drucker, Kassensystem Größere Betriebe, Festinstallation

(Quelle: https://www.sumup.com/de-de/preise//, Stand Mai 2026)

Wichtig für die Entscheidung:

  • Solo Lite: Braucht immer ein gekoppeltes Smartphone – ideal für unterwegs, nicht für den Festbetrieb an der Theke
  • Solo: Funktioniert eigenständig mit integrierter SIM-Karte, auch ohne WLAN oder Smartphone
  • Terminal: Vollständiges POS-System mit Kassenoberfläche, am besten für komplexere Abläufe

SumUp Kartenterminal einrichten – Schritt für Schritt

Das SumUp Kartenterminal einrichten ist ohne technische Vorkenntnisse möglich.

Schritt 1 – Konto erstellen

Registrierung auf sumup.com, Identitätsverifizierung und Bankkonto hinterlegen für Auszahlungen.

Schritt 2 – Terminal bestellen

Modell wählen, direkt über SumUp bestellen. Lieferung in der Regel innerhalb weniger Werktage. Alle Modelle haben eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Schritt 3 – App installieren

Die kostenlose SumUp App (iOS & Android) herunterladen. Beim Solo und Terminal bereits vorinstalliert oder über den Touchscreen abrufbar.

Schritt 4 – Terminal verbinden

Solo Lite per Bluetooth koppeln, Solo und Terminal starten eigenständig über ihre SIM-Karte.

Schritt 5 – Erste Zahlung

Betrag eingeben, Karte auflegen oder einstecken – fertig. Quittungen können digital per E-Mail oder SMS verschickt werden, Papierbelege nur mit Drucker.

Funktioniert SumUp auch ohne Internet? Das Solo und Terminal nutzen eine integrierte SIM-Karte mit unbegrenztem Datenvolumen – WLAN ist nicht nötig. Das Solo Lite benötigt eine Internetverbindung über das gekoppelte Smartphone.

SumUp Kartenterminal Kosten – Was kostet es wirklich?

Die SumUp Kartenterminal Kosten setzen sich aus einmaligen Hardwarekosten und laufenden Transaktionsgebühren zusammen – keine versteckten Grundgebühren.

Kategorie Standard Plus-Abo (19 €/Monat)
Transaktionsgebühr Vor-Ort 1,39 % 0,79 % (inkl. Verbraucherkarten)
Transaktionsgebühr AMEX / Firmenkarten 1,39 % 1,39 %
Online-Zahlungen 2,50 % 0,99 %
Monatliche Grundgebühr 0 € 19 €
Vertragsbindung Keine Monatlich kündbar

(Quelle: https://www.sumup.com/de-de/preise//, Stand Mai 2026)

Break-Even-Rechnung: Wann lohnt sich das Plus-Abo?

Das Plus-Abo lohnt sich ab einem monatlichen Kartenumsatz von ca. 3.000–3.500 €:

Monatsumsatz Kosten Standard (1,39 %) Kosten Plus (0,79 % + 19 €) Ersparnis
2.000 € 27,80 € 34,80 € – (Standard günstiger)
3.500 € 48,65 € 46,65 € ca. 2 €
5.000 € 69,50 € 58,50 € ca. 11 €
8.000 € 111,20 € 82,20 € ca. 29 €

Wann kommt das Geld? Auszahlungen landen bei Nutzung des kostenlosen SumUp Geschäftskontos am nächsten Werktag bis 7 Uhr. Mit einem externen Konto dauert es in den ersten zwei Monaten 3–5 Werktage.

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Für wen lohnt sich das Kartenterminal SumUp?

SumUp ist dann die richtige Wahl, wenn folgende Punkte auf Dich zutreffen:

Geeignet für:

  • Neugründungen und Einzelstandorte, die schnell startklar sein wollen
  • Mobile Konzepte: Food Trucks, Marktstände, Caterer, Lieferdienste
  • Saisonbetriebe mit schwankendem Umsatz – da keine Fixkosten anfallen
  • Kleine Cafés, Eisdielen oder Kioske mit überschaubarem Kartenvolumen
  • Betriebe, die Kartenzahlung ohne IT-Aufwand und ohne Vertrag ausprobieren wollen

Praxisbeispiel: Ein Café mit ca. 4.000 € monatlichen Kartenumsatz zahlt im Standard-Tarif rund 55 € Transaktionsgebühren. Mit Plus-Abo sind es ca. 50 € inkl. Abogebühr – überschaubar und kalkulierbar.

Wo SumUp Karten an Grenzen stoßen

Mit wachsender Betriebsgröße entstehen Lücken, die im Alltag spürbar werden:

  • Mehrere Zahlungspunkte lassen sich nicht zentral steuern oder synchronisieren
  • Tischverwaltung und Splitbills sind im Basistarif nicht verfügbar
  • Detaillierte Auswertungen nach Mitarbeitern, Produktgruppen oder Tageszeiten fehlen
  • Kundenservice läuft ausschließlich per E-Mail oder Chat – kein telefonischer Support
  • Hohe Transaktionsvolumen machen klassische Terminallösungen mit Fixgebühr ab ca. 10.000 € Monatsumsatz günstiger

Wer einen Imbiss eröffnen oder eine Kneipe eröffnen möchte – mit hohem Durchsatz, mehreren Mitarbeitern und Bedarf an Tagesberichten – sollte die Gesamtkosten und den Funktionsumfang sorgfältig prüfen.

SumUp Kartenterminal im Vergleich mit klassischen Lösungen

Kriterium SumUp Kartenterminal Klassische Terminallösung
Einstiegskosten Ab ca. 34 € (Kauf) Miete ab ca. 12–20 €/Monat
Transaktionsgebühr 1,39 % Standard Oft 0,3–0,9 % + Fixgebühr
Break-Even Günstig bis ca. 5.000 €/Monat Günstiger ab höherem Volumen
Vertragsbindung Keine 12–24 Monate üblich
Einrichtung Selbst unter 30 Min. Oft Technikeinsatz nötig
Tischverwaltung / Splits Nein Ja (je nach Anbieter)
Support E-Mail / Chat Oft telefonisch
Skalierbarkeit Begrenzt Hoch

Fazit des Vergleichs: SumUp gewinnt bei Einfachheit, Flexibilität und Einstieg. Klassische Lösungen werden ab einem gewissen Umsatzvolumen und bei komplexeren Anforderungen wirtschaftlich sinnvoller.

Wie GastroRocket Deine Entscheidung unterstützt

Ein SumUp Kassenterminal ist nur eine von vielen Optionen. Die richtige Wahl hängt immer von Deinem Betrieb ab.

Über GastroRocket kannst Du verschiedene Kartenterminals vergleichen und fundierte Entscheidungen treffen.

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So kannst Du Kassensysteme nicht isoliert betrachten, sondern im Kontext Deines gesamten Betriebs bewerten.

Fazit

Das SumUp Kartenterminal ist eine solide, günstige und schnell einsatzbereite Lösung – besonders für Neugründer, Einzelstandorte und mobile Konzepte. Kein Vertrag, keine Fixkosten, einfache Einrichtung: Der Einstieg ist ohne Risiko möglich.

Wer jedoch wächst, höhere Umsätze generiert oder mehr Funktionen benötigt, sollte die SumUp Kartenterminal Kosten langfristig kalkulieren und Alternativen vergleichen. Die Transaktionsgebühren sind der entscheidende Kostenfaktor – nicht der Gerätepreis.

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FAQ – SumUp Kartenterminal richtig verstehen

Was kostet das SumUp Kartenterminal?

Das SumUp Kartenterminal kostet einmalig zwischen 34 Euro (Solo Lite) und 152 Euro (Terminal) ohne monatliche Grundgebühr. Pro Kartenzahlung fällt eine Transaktionsgebühr von 1,39 Prozent an. Ab einem monatlichen Kartenumsatz von 3.500 Euro lohnt sich das Plus-Abo für 19 Euro pro Monat mit reduzierten Gebühren von 0,79 Prozent pro Zahlung.

Wie richte ich das SumUp Kartenterminal ein?

Das SumUp Kartenterminal wird in drei Schritten eingerichtet: Konto auf sumup.com erstellen, Terminal per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln (Solo Lite) oder direkt einschalten (Solo, Terminal mit eigener SIM-Karte), und anschließend die kostenlose SumUp App starten. Der gesamte Vorgang dauert unter 30 Minuten. Kartenzahlungen per EC-Karte, Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay sind sofort möglich.

Lohnt sich SumUp für kleine Betriebe und Gastronomen?

SumUp lohnt sich für kleine Betriebe, Neugründer und mobile Konzepte, die ohne Vertrag und Fixkosten Kartenzahlungen akzeptieren wollen. Besonders geeignet ist das Kartenterminal für Cafés, Eisdielen, Food Trucks und Marktstände mit einem Kartenumsatz bis ca. 5.000 Euro pro Monat. Gastronomen, die verschiedene Anbieter strukturiert vergleichen möchten, finden bei GastroRocket einen kostenlosen Vergleich von über 800 geprüften Zahlungslösungen.

SumUp Solo oder Solo Lite: Was ist der Unterschied?

Das SumUp Solo Lite ist das günstigere Modell (ca. 34 Euro) und wird per Bluetooth mit einem Smartphone verbunden. Das SumUp Solo (ca. 79 Euro) funktioniert eigenständig über eine integrierte SIM-Karte ohne Smartphone. Für Betriebe mit Belegpflicht ist das Solo mit integriertem Drucker (ca. 98 Euro) erhältlich. Die Entscheidung hängt davon ab, ob ein mobiler oder stationärer Einsatz geplant ist.

Wie lange dauert die Auszahlung bei SumUp?

Bei SumUp erfolgt die Auszahlung am nächsten Werktag, wenn das kostenlose SumUp Geschäftskonto genutzt wird. Bei einem externen Bankkonto dauert es in den ersten zwei Monaten drei bis fünf Werktage. Danach werden schnellere Auszahlungen freigeschaltet. Das SumUp Kartenterminal bucht keine Gebühren für fehlgeschlagene Zahlungen, nur erfolgreiche Transaktionen werden berechnet.

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