Katharina Vogt
Redaktion GastroRocket
Kosten, Erfahrungen und was Du wirklich wissen musst
Du überlegst, ob für Dein Restaurant OpenTable das richtige Reservierungssystem ist, oder Du nutzt es bereits und fragst Dich, ob die Kosten noch gerechtfertigt sind. Beides ist ein legitimer Ausgangspunkt. OpenTable ist eine der bekanntesten Buchungsplattformen der Welt, aber zwischen Markenbekanntheit und tatsächlichem Nutzen für einen deutschsprachigen Gastronomiebetrieb liegt oft ein erheblicher Unterschied. Dieser Ratgeber zeigt Dir konkret, was OpenTable für Gastronomen leistet, was es wirklich kostet, wo die Grenzen liegen und wann eine OpenTable Alternative die bessere Entscheidung ist.
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Das Wichtigste in Kürze
- OpenTable kostet in Deutschland 99 Euro pro Monat im Core-Paket bzw. 199 Euro im Pro-Paket, dazu kommen 1,50 Euro für jeden Gast, der über das OpenTable-Netzwerk bucht. Auf Prepaid-Experiences und Ticketbuchungen fällt zusätzlich eine Servicegebühr von 2,5 Prozent an.
- Ein Restaurant mit 300 Netzwerk-Buchungen pro Monat zahlt realistisch rund 520 Euro monatlich, also über 6.200 Euro pro Jahr.
- Der Netzwerkeffekt von OpenTable ist in Deutschland deutlich schwächer als in den USA. TheFork hat im DACH-Raum die größere aktive Nutzerbasis.
- Für Betriebe mit stabiler Stammkundschaft oder lokalem Fokus sind Flatrate-Systeme wie aleno oder Foratable oft günstiger und planbarer.
- Lohnt sich OpenTable für Dich? Die Antwort hängt fast ausschließlich davon ab, wie viele Deiner aktuellen Buchungen wirklich über externe Plattformen kommen.
Was OpenTable ist und wie es funktioniert
OpenTable wurde 1998 in San Francisco gegründet und ist heute Teil von Booking Holdings, dem Konzern hinter Booking.com. Das System besteht aus zwei klar getrennten Komponenten, und dieser Unterschied ist für das Verständnis der Kosten entscheidend.
Die Verwaltungssoftware läuft im Restaurant: Du nutzt sie zur Tischplanung, Reservierungsverwaltung und Gästedatenpflege, unabhängig davon, wo die Buchung ursprünglich herkam.
Das Buchungsnetzwerk ist die öffentliche Plattform opentable.de, über die Gäste aktiv nach Restaurants suchen und buchen. Buchungen, die von dort kommen, nennt OpenTable „Netzwerk-Covers“ und sie lösen die variable Pro-Gast-Gebühr aus.
Der entscheidende Punkt, den viele Gastronomen erst im Nachhinein verstehen: Buchungen, die Deine Gäste über Deine eigene Website, per Telefon oder direkt über ein eingebettetes Widget tätigen, gelten als „In-House-Buchungen“ und sind in der Grundgebühr inkludiert. Die Zusatzkosten entstehen ausschließlich durch Gäste, die OpenTable aktiv als Suchnetzwerk nutzen und Dein Restaurant dort finden.
Was OpenTable konkret kann: Funktionen im Überblick
Bevor die Kosten bewertet werden können, lohnt ein genauer Blick auf den tatsächlichen Funktionsumfang. OpenTable for Restaurants bietet:
Reservierungs- und Tischmanagement
- Digitaler Tischplan mit Echtzeit-Belegungsübersicht
- Schichtplanung und Kapazitätsverwaltung pro Service
- Wartelisten-Funktion für ausgebuchte Zeitfenster
- Automatische Tischzuweisung nach definierten Regeln
Gästekommunikation und -daten
- Automatische Reservierungsbestätigungen per E-Mail und SMS
- Erinnerungsnachrichten vor dem Besuch zur Reduzierung der No-Show-Rate
- Gästeprofile mit Besuchshistorie, Präferenzen und Allergien
- VIP-Markierungen und interne Notizen für den Service
No-Show-Management
- Kreditkartenhinterlegung bei Buchung
- Konfigurierbare No-Show-Gebühren
- Anzahlungsoptionen für Gruppen oder besondere Anlässe
Analytics und Betrieb
- Auslastungsberichte und Buchungsstatistiken
- Bewertungsmanagement für Gästefeedback
- Integrationen mit verschiedenen POS-Kassensystemen
Online-Präsenz
- Buchungs-Widget für die eigene Restaurant-Website
- Sichtbarkeit auf opentable.de und in der OpenTable-App
- Verlinkung über Partnerplattformen (u.a. Google in ausgewählten Märkten)
Der Funktionsumfang deckt die zentralen Anforderungen eines mittelgroßen bis großen Restaurants ab. Ob er den Preis rechtfertigt, hängt davon ab, wie viel des Netzwerks Du tatsächlich nutzt.
OpenTable Kosten: Was Du wirklich zahlst
Die OpenTable Preise setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Das Missverständnis, es handele sich um eine einfache Monatspauschale, ist einer der häufigsten Fehler bei der Budgetplanung.
Das Grundmodell (Stand Mai 2026)
OpenTable bietet zwei Pakete für Restaurants an:
| Paket | Grundgebühr/Monat | Pro Netzwerk-Gast | Experiences ohne Vorkasse | Experiences/Tickets mit Vorkasse | Google-Buchungsbutton | Premium-Gästekommunikation |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Core | 99 € | 1,50 € | 1,50 € pro Gast | 2,5 % Servicegebühr | 35 € Aufpreis | 19 € Aufpreis |
| Pro | 199 € | 1,50 € | 1,50 € pro Gast | 2,5 % Servicegebühr | Inbegriffen | Inbegriffen |
(Quelle: https://www.opentable.de/restaurant-solutions/plans/, Stand Mai 2026)
In-House-Buchungen über die eigene Website, Telefon, Social Media oder Walk-In sind bei beiden Paketen ohne Aufpreis inkludiert. OpenTable verhandelt Konditionen bei Restaurantgruppen individuell. Die genannten Preise sind Standardtarife für einzelne Betriebe.
Die 2,5-Prozent-Servicegebühr
OpenTable erhebt eine Servicegebühr von 2,5 Prozent auf alle Prepaid-Experiences und Ticketbuchungen mit Vorkasse, bei beiden Paketen gleich. Wer also bezahlte Erlebnisse oder Events über die Plattform anbietet, zahlt auf diese Einnahmen eine zusätzliche Provision.
Was Du bei verschiedenen Buchungsvolumen wirklich zahlst
Anders als ein Restaurant mit abendlichem Tischgeschäft oder Gruppenreservierungen ist OpenTable nicht für jeden Betriebstyp sinnvoll. Wer einen Imbiss eröffnet oder täglich primär auf Laufkundschaft setzt, zahlt eine Grundgebühr für eine Plattformfunktion, die er kaum nutzt. Für Betriebe mit echter Tischreservierungskultur sieht die Rechnung anders aus:
| Netzwerk-Covers/Monat | Grundgebühr Core | Cover-Gebühren | Monatsgesamt | Jahreskosten |
|---|---|---|---|---|
| 100 Covers | 99 € | 150 € | 249 € | ca. 2.990 € |
| 300 Covers | 99 € | 450 € | 549 € | ca. 6.590 € |
| 500 Covers | 99 € | 750 € | 849 € | ca. 10.190 € |
| 800 Covers | 99 € | 1.200 € | 1.299 € | ca. 15.590 € |
Ein typisches Stadtrestaurant mit 60 Plätzen und zwei täglichen Services, das rund 30 Prozent seiner Buchungen über das OpenTable-Netzwerk generiert, landet schnell bei 400 bis 600 Netzwerk-Covers pro Monat. Das entspricht beim Core-Paket einem jährlichen Aufwand von über 10.000 Euro, noch ohne die 2,5-Prozent-Servicegebühr auf eventuelle Prepaid-Buchungen.
Die eigentliche Frage ist nicht, ob das viel ist, sondern ob der Akquise-Wert dieser Gäste den Preis rechtfertigt. Und genau das lässt sich ohne ehrliche Analyse der eigenen Buchungsquellen nicht beantworten.
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OpenTable im Schnellcheck: Pro und Kontra
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Ausgereiftes, stabiles Reservierungssystem | Hohe variable Kosten bei wachsendem Buchungsvolumen |
| Starke Bekanntheit bei internationalen Gästen | Netzwerkreichweite in Deutschland deutlich geringer als in den USA |
| No-Show-Management mit Kreditkartenabsicherung | Seit 2026: zusätzliche 2,5-%-Gebühr auf Transaktionen |
| Gästeprofile, VIP-Tagging, Besuchshistorie | Datensouveränität eingeschränkt, Abhängigkeit vom Plattform-Ökosystem |
| Buchungs-Widget für eigene Website | Begrenzte Individualisierbarkeit für komplexe Abläufe |
| Integrationen mit gängigen POS-Systemen | Kein Support für viele regionale deutsche Kassensysteme |
| Analytik und Auslastungsberichte | Vertragslaufzeiten von 12 oder 24 Monaten, keine monatliche Kündigung |
| Wartelisten und automatische Gästekommunikation | Support-Zufriedenheit unter deutschen Gastronomen durchwachsen |
OpenTable in Deutschland: Der Unterschied zum US-Markt
OpenTable for Restaurants ist in den USA ein echtes Ökosystem. Millionen Amerikaner planen ihren Restaurantbesuch über die App, und ein Restaurant ohne OpenTable-Listung ist in vielen US-Städten faktisch unsichtbar für einen relevanten Teil der Zielgruppe.
In Deutschland ist das anders. TheFork (früher LaFourchette) ist die etabliertere Buchungsplattform mit über 20 Millionen monatlichen Besuchen in Europa und rund 55.000 Restaurantpartnern. Quandoo hat eine solide Nutzerbasis, und der größte Anteil der Reservierungen in deutschen Restaurants kommt nach wie vor über direkte Kanäle: Telefonbuchungen, die eigene Website und Google Maps.
Laut Branchendaten nutzen in Deutschland noch immer über 60 Prozent der Restaurantgäste Google als primären Einstiegspunkt für ihre Restaurantsuche. Buchungsplattformen wie OpenTable oder TheFork spielen eine ergänzende, aber selten dominierende Rolle im Akquise-Mix. Für kleinteilige oder saisonal betriebene Konzepte, zum Beispiel wenn Du gerade eine Eisdiele eröffnest, zählt in erster Linie Sichtbarkeit bei Google und ein direkter Buchungsweg, nicht die Reichweite eines US-amerikanischen Reservierungsnetzwerks.
Das hat eine konkrete Konsequenz für die Wirtschaftlichkeit: Die Netzwerkeffekte, die OpenTable in seinem Heimatmarkt so wertvoll machen, sind in Deutschland deutlich geringer ausgeprägt. Du zahlst für Plattformpräsenz in einem Markt, in dem diese Plattform nicht die dominierende Suchumgebung für Restaurantgäste ist.
Das ist keine Empfehlung gegen OpenTable, aber es ist ein Faktor, der bei der Entscheidung klar berücksichtigt werden muss.
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OpenTable Alternativen für den DACH-Raum
Der Markt für digitale Reservierungssysteme in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist größer und differenzierter als oft angenommen. Hier sind die relevantesten Kategorien und Anbieter im Überblick:
Vergleich: OpenTable vs. TheFork vs. Zenchef vs. Flatrate-Systeme
| OpenTable | TheFork Manager | Zenchef | aleno / Foratable | |
|---|---|---|---|---|
| Grundgebühr/Monat | ca. 69–99 € | variabel je Paket | variabel je Paket | ab ca. 99–199 € |
| Pro-Gast-Gebühr | 1,50 € (Netzwerk) | ja (variabel) | teils (je nach Paket) | nein (Flatrate) |
| Netzwerkgröße DACH | mittel | hoch | mittel | kein Netzwerk |
| Datenkontrolle | eingeschränkt | eingeschränkt | eingeschränkt | vollständig |
| Vertragslaufzeit | 12 oder 24 Mon. | variabel | variabel | monatlich kündbar |
| Google-Buchungsintegration | eingeschränkt | ja | ja | teils |
| Eigenes Website-Widget | ja | ja | ja | ja |
TheFork Manager
TheFork ist im DACH-Raum die stärkste Buchungsplattform mit eigener Nutzerbasis. Das System bietet neben dem Reservierungsmanagement Zugang zu einem Netzwerk von über 20 Millionen monatlichen Plattformnutzern und ist über Google, Tripadvisor und den MICHELIN Guide buchbar. Rund 2.500 MICHELIN-Restaurants nutzen TheFork europaweit als Buchungspartner. Für Restaurants, die aktiv über externe Plattformen Neukunden gewinnen wollen, hat TheFork in Deutschland schlicht die größere Reichweite als OpenTable. Die Preisgestaltung ist ähnlich strukturiert, also Grundgebühr plus variable Komponente, aber die Konditionen variieren stark je nach Paket und Verhandlung.
Zenchef
Zenchef ist eine europäisch ausgerichtete Reservierungs- und Restaurant-Management-Plattform mit Präsenz in Deutschland, Frankreich, Spanien und weiteren europäischen Märkten. Durch die Übernahme von Bookatable, dem ehemaligen Buchungsportal von Michelin, verfügt Zenchef über einen soliden Stamm europäischer Restaurantpartner und eine gewachsene Nutzerbasis im DACH-Raum. Das Modell ist stärker in Richtung modularer SaaS-Struktur ausgerichtet als OpenTable, was die monatlichen Kosten planbarer macht. Für Restaurants, die eine europäische Alternative mit lokalem Marktzugang suchen, ist Zenchef ein relevanter Anbieter im Vergleich.
Eigenständige Reservierungssysteme ohne Netzwerkkomponente
Anbieter wie aleno, Foratable oder Tablario arbeiten mit transparenten Flatrate-Modellen: Du zahlst einen festen Monatsbetrag, unabhängig davon, wie viele Buchungen eingehen. Die Kalkulation ist dadurch deutlich planbarer, und Du behältst die vollständige Kontrolle über Deine Gästedaten. Wer gerade dabei ist, ein Café zu eröffnen oder ein erstes kleines Gastronomiekonzept aufzubauen, ist mit einem solchen Flatrate-System in der Regel besser beraten als mit einer Plattformlösung, deren Mehrwert erst bei höherem Buchungsvolumen und nachgewiesenem Netzwerktraffic spürbar wird. Der Nachteil bleibt: Du bist in keinem externen Buchungsnetzwerk sichtbar und musst Gäste ausschließlich über eigene Kanäle gewinnen. Für Restaurants mit stabiler Stammkundschaft, starker Google-Präsenz oder eigenem Marketing-Budget ist das kein Problem.
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Für wen lohnt sich OpenTable konkret?
OpenTable macht Sinn für Dein Restaurant, wenn mindestens zwei der folgenden Punkte zutreffen:
OpenTable lohnt sich eher, wenn…
- Du in einer Großstadt mit hohem Tourismus-Anteil betreibst und regelmäßig internationale Gäste empfängst, die OpenTable aus dem Ausland kennen
- Du Teil einer Restaurantgruppe bist, die ein einheitliches Buchungssystem über mehrere Standorte braucht und von zentralem Reporting profitiert
- Du ein gehobenes Restaurant führst, bei dem Prepaid-Buchungen, Anzahlungen und No-Show-Management einen echten Mehrwert bieten
- Du den Plattformpreis als kalkulierten Akquisitionskanal siehst und Deinen Cost-per-Cover regelmäßig gegen andere Marketingkosten abwägst
- Du bereits erheblichen organischen Traffic über opentable.de nachweisen kannst
OpenTable lohnt sich weniger, wenn…
- Deine Gäste hauptsächlich lokal und stammgastorientiert sind und kaum über externe Buchungsplattformen kommen
- Du die variablen Kosten nicht planbar findest und Kalkulationssicherheit wichtiger ist als Netzwerkpräsenz
- Du volle Datensouveränität über Deine Gästebeziehungen benötigst
- Du ein Konzept führst wie eine Kneipe, bei dem Laufkundschaft und Stammgäste den größten Teil der Belegung ausmachen und Tischreservierungen keine zentrale Rolle spielen
- Du das System primär als interne Reservierungsverwaltung nutzen willst und kein Netzwerk-Traffic benötigst
Ein konkretes Beispiel: Ein inhabergeführtes Bistro in einer mittleren deutschen Stadt mit 45 Plätzen, das hauptsächlich Stammgäste bedient und über Instagram und Google gut auffindbar ist, zahlt bei 200 OpenTable-Netzwerk-Covers monatlich rund 3.700 Euro im Jahr für Buchungen, die zum großen Teil auch ohne die Plattform eingegangen wären. Für denselben Betrieb wäre ein Flatrate-System bei vergleichbarem Funktionsumfang deutlich günstiger.
Ein Fine-Dining-Restaurant in München oder Hamburg hingegen, das regelmäßig ausländische Geschäftsreisende empfängt und bei dem 40 Prozent der Buchungen über externe Plattformen kommen, kann die OpenTable-Gebühren als sinnvolle Investition betrachten.
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Kein langes Hin- und Her mit Vertriebsteams. Du wählst das System, das zu Deinem Betrieb passt, und nimmst direkt Kontakt auf.
Vor dem Vertragsabschluss: Deine Checkliste
Bevor Du einen OpenTable-Vertrag unterschreibst, solltest Du diese Punkte konkret beantworten können:
Buchungsquellen analysieren
- Ich weiß, wie viel Prozent meiner aktuellen Reservierungen über externe Plattformen kommen
- Ich habe geprüft, ob opentable.de bereits organischen Traffic für mein Restaurant generiert
- Ich habe analysiert, welche Plattform meine Zielgruppe in meiner Stadt tatsächlich nutzt
Kosten realistisch kalkulieren
- Ich habe den Monatspreis auf Basis meines realistischen Netzwerk-Cover-Volumens berechnet (nicht nur die Grundgebühr)
- Ich habe die 2-Prozent-Transaktionsgebühr auf meine Anzahlungen und No-Show-Einnahmen einkalkuliert
- Ich habe die Jahreskosten mit mindestens einer Alternative verglichen
Vertrag und Integration prüfen
- Ich habe die Vertragslaufzeit und die Bedingungen für eine vorzeitige Kündigung schriftlich vorliegen
- Ich habe bestätigt, dass mein Kassensystem nativ mit OpenTable integriert werden kann
- Ich weiß, wie ich meine Gästedaten beim Vertragsende exportieren kann
Systemtest vor Abschluss
- Ich habe eine Demo oder Testphase genutzt, bevor ich mich binde
Fazit und Handlungsempfehlung
OpenTable ist ein etabliertes System mit einem ausgereiften Funktionsumfang, das für bestimmte Restaurantprofile in Deutschland eine passende Option sein kann. Die OpenTable Kosten für Restaurant-Betriebe mit mittlerem bis hohem Netzwerkvolumen sind jedoch substanziell, und sie skalieren mit jedem Gast, der über die Plattform bucht.
Die entscheidende Frage ist nicht „Ist OpenTable gut?“, sondern „Bringt mir OpenTable in meinem Markt, mit meiner Zielgruppe, bei meinem Buchungsvolumen den Gegenwert?“
Wer das analysiert, bevor er einen 24-Monate-Vertrag unterschreibt, trifft die deutlich bessere Entscheidung. Und wer feststellt, dass er für seinen Betrieb eine transparentere Kostenstruktur oder eine stärkere Netzwerkreichweite in Deutschland braucht, findet im DACH-Markt heute mehrere Alternativen, die das besser leisten als noch vor fünf Jahren.
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Häufige Fragen zu OpenTable
OpenTable kostet Restaurants in Deutschland ab ca. 69 Euro monatlich (bei 24 Monaten Laufzeit) zuzüglich 1,50 Euro pro Gast, der über das OpenTable-Netzwerk bucht. Bei 300 Netzwerk-Covers summieren sich die OpenTable Gebühren auf rund 520 Euro monatlich, also über 6.200 Euro pro Jahr. Seit 2026 fällt zusätzlich eine Transaktionsgebühr von 2 Prozent auf Anzahlungen und No-Show-Strafen an.
OpenTable ist für Restaurants nicht kostenlos. Gäste reservieren zwar kostenfrei über die Plattform, Restaurants zahlen jedoch eine monatliche Grundgebühr sowie 1,50 Euro pro Gast aus dem OpenTable-Netzwerk. Bei aktivem Netzwerkvolumen können die jährlichen OpenTable Kosten für Restaurants schnell in den vier- bis fünfstelligen Bereich steigen.
Für kleine Restaurants lohnt sich OpenTable nur bei nachweisbarem Netzwerktraffic. Wer weniger als 200 Buchungen pro Monat über die Plattform generiert, zahlt für Reichweite, die den Aufwand kaum rechtfertigt. Betriebe mit Stammgastfokus, lokaler Kundschaft oder unter 40 Plätzen fahren mit einem Flatrate-Reservierungssystem wirtschaftlicher. Wer unsicher ist, welches System passt, kann Anbieter auf GastroRocket strukturiert nach Betriebstyp und Budget vergleichen.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Netzwerkreichweite im deutschsprachigen Markt. TheFork ist mit über 20 Millionen monatlichen Besuchern in Europa die stärkere Buchungsplattform im DACH-Raum und damit als OpenTable Alternative für die Neukundengewinnung in Deutschland meist relevanter. OpenTable punktet bei internationaler Bekanntheit und US-Publikum. Technisch bieten beide Systeme vergleichbare Funktionen für das Reservierungsmanagement.
OpenTable-Verträge in Deutschland laufen über 12 oder 24 Monate und enden nicht automatisch. Die Kündigung muss schriftlich mit der vertraglich vereinbarten Frist vor Laufzeitende eingehen. Ein vorzeitiger Ausstieg ist in der Regel mit Restlaufzeitkosten verbunden. Kündigungsfristen und Bedingungen sollten vor Vertragsabschluss schriftlich festgehalten werden.